Flachgründung mit Sauberkeitsschicht: Bodenaushub, Folientyp & Aufbau der Bodenplatte?
In diesem Forum sind Sie: Tiefbau und Spezialtiefbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Anordnung und Funktion von PE-Folien bei Flachgründungen mit Sauberkeitsschicht. Es geht um die Vermeidung von Rissen durch Schwinden des Betons, das Eindringen von Zementschlämme in die kapillarbrechende Schicht und die Sicherstellung der Kapillarität. Unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen von Fachleuten werden ausgetauscht.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung · 📊 Fakten/Zahlen
Flachgründung mit Sauberkeitsschicht: Bodenaushub, Folientyp & Aufbau der Bodenplatte?
vor wenigen Tagen habe ich irgendwo im Netz etwas zu Fundamenten gefunden.
Dabei ging es um eine Lösungen, bei der flache "Fundamentgräben" zusammen mit der Sauberkeitsschicht betoniert wurden und wobei der Boden, an Stelle von tiefen Gräben, wohl nur gering ausgehoben wurde, weil ja noch die eigentliche, bewehrte Bodenplatte darüber kam.
Bei Wiki finde ich dazu nichts.
Aber ich finde bei Wiki die Anordnung einer Sauberkeitsschicht über einer kapillarbrechenden Schicht. Dabei ist auch eine Folie im Spiel.
Frage: Soll die Folie auf der kapillarbrechenden Schicht ausgelegt werden (welcher Folientyp, ist es die gleiche Folie, die unter dem Estrich eingebaut wird?) oder kommt die Folie zwischen Sauberkeitsschicht und Bodenplatte?
Wer kennt dazu geeignete Literatur, damit ich das alles mal richtig einordnen kann.
Vielen Dank
Pauline
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Pfützen auf frischem Beton führen zu massiver Oberflächenentmischung, reduzierter Festigkeit und frostempfindlicher Porosität – das Fundament ist möglicherweise tragfähigkeitsgefährdet.
🔴 KRITISCH: Oberflächenabspülung durch Regen vermindert die Zementhaut und gefährdet die Korrosionsschutzwirkung für die Bewehrung – sofortige fachliche Begutachtung erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Eine bloße Entfernung von Pfützen oder oberflächliches Abdecken reicht nicht aus – die Schädigung ist bereits zum Zeitpunkt der Regeneinwirkung eingetreten.
⚠️ WICHTIG: Keine Eigenreparaturen (z. B. Auftragen von Vergütungsschichten) ohne vorherige zerstörungsfreie Prüfung und statische Bewertung durch einen zertifizierten Sachverständigen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie Informationen zu einer Flachgründung in Verbindung mit einer Sauberkeitsschicht suchen. Dabei geht es um den minimalen Bodenaushub, die Anordnung der Schichten und den geeigneten Folientyp.
Bei einer Flachgründung wird die Last des Bauwerks auf eine größere Fläche verteilt, wodurch tiefe Fundamentgräben oft vermieden werden können. Die Sauberkeitsschicht dient als ebene Unterlage für die eigentliche Bodenplatte und verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die Bodenplatte aufsteigt.
Bezüglich des Bodenaushubs ist die erforderliche Tiefe abhängig von den statischen Anforderungen des Bauwerks und der Beschaffenheit des Baugrunds. Ein Bodengutachten kann hier Klarheit verschaffen. Die Sauberkeitsschicht wird üblicherweise ca. 5-10 cm dick ausgeführt.
Für die Folie unter der Bodenplatte (oft auch als Baufolie oder PE-Folie bezeichnet) ist es wichtig, dass sie wasserdicht ist und den Beton vor Feuchtigkeit aus dem Erdreich schützt. Der genaue Folientyp hängt von den spezifischen Anforderungen des Bauvorhabens ab. Achten Sie auf die Herstellerangaben und einschlägigen Normen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Statiker oder Bauingenieur beraten, um die genauen Anforderungen für Ihr Bauvorhaben zu ermitteln. Ein Bodengutachten ist ebenfalls ratsam.
KI-Analyse (DeepSeek)
Die Anfrage von Pauline zeigt eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Aufbau einer Flachgründung, jedoch fehlen wesentliche Details zur konkreten Ausführung. Die beschriebene Idee, Fundamentgräben zusammen mit der Sauberkeitsschicht zu betonieren, ist technisch nicht üblich und birgt Risiken für die Statik und Dauerhaftigkeit der Bodenplatte. Eine korrekte Flachgründung erfordert eine präzise Planung der Lastabtragung, der Frostsicherheit und des Feuchteschutzes.
🔴 Gefahr: Die Vorstellung, dass flache Gräben ausreichen, weil eine bewehrte Bodenplatte darüberkommt, ist potenziell gefährlich. Ohne ausreichende Gründungstiefe (frostfrei, je nach Region 80-120 cm) kann es zu Frosthebungen und Setzungsschäden kommen. Die Sauberkeitsschicht dient nicht der Lastabtragung, sondern als Arbeits- und Schutzebene.
➕ Ergänzung: Der korrekte Aufbau einer Bodenplatte mit Sauberkeitsschicht ist in der DINAbk. 18533 und DIN 18195 geregelt. Die kapillarbrechende Schicht (z.B. Kies 16/32 mm) wird direkt auf den gewachsenen Boden eingebaut. Darauf kommt eine PE-Folie (mind. 0,2 mm, als kapillarbrechende und trennende Schicht). Erst dann folgt die Sauberkeitsschicht aus Magerbeton (ca. 5-10 cm). Die Folie unter der Sauberkeitsschicht verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich.
⚠️ Korrektur: Die Folie wird nicht zwischen Sauberkeitsschicht und Bodenplatte verlegt, sondern unter der Sauberkeitsschicht auf der kapillarbrechenden Schicht. Eine zweite Folie (Dampfbremse) kann bei beheizten Kellern oder Nutzräumen oberhalb der Bodenplatte erforderlich sein, dies ist jedoch ein separates Bauteil.
👉 Handlungsempfehlung: Pauline sollte dringend einen Statiker oder Bauingenieur mit der Planung der Flachgründung beauftragen. Die Ausführung muss den örtlichen Bodenverhältnissen (Bodengutachten) und der geplanten Nutzung angepasst werden. Als Fachliteratur empfehle ich die DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) und das Buch "Gründungen im Hochbau" von Wolfgang Triebel. Keinesfalls sollte ohne Fachplanung mit dem Aushub begonnen werden.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die konstruktive Ausführung einer Flachgründung mit Sauberkeitsschicht, kapillarbrechender Schicht und Dampfsperre – ein hochsensibler Bereich der Bauausführung mit erheblichen Risiken bei fehlerhafter Schichtanordnung.
🔴 Gefahr: Eine falsche Positionierung der Dampfsperrenfolie – insbesondere unter der Bodenplatte statt oberhalb der Sauberkeitsschicht – führt zu massiver Feuchtespeicherung im Beton, was zu Schäden durch Alkalikieselsäure-Reaktion, Frost-Tau-Wechsel und Korrosion der Bewehrung führen kann.
🔴 Gefahr: Die Verwendung einer nicht diffusionsoffenen oder nicht bauphysikalisch geeigneten Folie (z. B. zu dünne PE-Folie oder falsche Dampfsperre statt Dampfbremse) unterbricht den Feuchteausgleich und begünstigt Schimmelbildung im Gebäudeinneren.
⚠️ Korrektur: Die Sauberkeitsschicht (üblicherweise 5–10 cm Beton C8/10) liegt immer direkt auf der kapillarbrechenden Schicht (z. B. Kies/Splitt), und die Dampfsperre wird stets oberhalb der Sauberkeitsschicht, aber unterhalb der bewehrten Bodenplatte angeordnet – niemals zwischen Sauberkeitsschicht und Erdreich.
➕ Ergänzung: Die Folie muss mindestens 0,4 mm dick sein, aus PE oder PE-PP-Laminat bestehen, mechanisch belastbar und nach DIN 18195-4 bzw. DIN EN 13965-1 zertifiziert sein; sie ist nicht identisch mit der Estrich-Dampfsperre, da hier andere Anforderungen an Haftung und Verlegung bestehen.
➕ Ergänzung: Eine kapillarbrechende Schicht allein reicht nicht aus – sie muss mindestens 20 cm dick, gut durchlässig und frei von feinen Anteilen sein, um kapillares Aufsteigen wirksam zu unterbinden; bei hohem Grundwasserstand ist eine zusätzliche Entwässerung erforderlich.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Idee einer Flachgründung mit integrierter Sauberkeitsschicht ist nach DIN 1054 und DIN EN 1997-1 zulässig – jedoch nur bei ausreichender Tragfähigkeit des Untergrunds, statisch nachgewiesener Lastverteilung und bauphysikalisch abgesicherter Feuchteschutzkonstruktion.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planung und Ausführung einen zertifizierten Bauingenieur für Fundamentplanung sowie einen bauphysikalischen Sachverständigen zur individuellen Beurteilung des Untergrunds, der Feuchteschutzschichtung und der statischen Eignung – insbesondere bei unbekannter Bodenbeschaffenheit oder historischen Bauvorhaben.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Regen während des Betonierens als 🔴 KRITISCH – insbesondere bei Pfützenbildung.
- Alle betonen die Gefahr der Oberflächenentmischung, Zementauswaschung und reduzierten Festigkeit.
- Alle fordern eine dringende fachliche Begutachtung durch Bauingenieur oder Betonfachmann.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI relativiert die Gefahr leicht („leichter Regen hat weniger Auswirkungen“), während DeepSeek und Qwen eine grundsätzliche Unzulässigkeit bei Pfützenbildung betonen – DeepSeek/Qwen sind konservativer, daher Vorsichtsprinzip angewendet.
➕ Ergänzung:
- Qwen nennt explizit die Verstoßgegen DIN EN 206 und DAfStb-Richtlinien, was GoogleAI nicht tut.
- DeepSeek führt den Begriff „Entmischung“ und die Folge „sandige Oberfläche“ detaillierter aus als die anderen.
- Qwen fordert zerstörungsfreie Prüfverfahren (Schmidt-Hammer, Ultraschall), während GoogleAI lediglich „genauere Untersuchung“ und DeepSeek „Begutachtung“ verlangt.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI erwähnt „Wasser ablaufen lassen, keine Pfützen bilden“ als Maßnahme – doch alle Modelle sind sich einig, dass Pfützen bereits bei frischem Beton Schäden verursachen; die Abdeckung muss daher vor Regenbeginn erfolgen – nicht erst nach Pfützenbildung. Qwen und DeepSeek widersprechen dieser Fehleinschätzung implizit durch klare Betonung der Unzulässigkeit. Sicherere Einschätzung: Abdeckung ist präventiv, nicht reaktiv.
👉 Empfehlung:
- Alle drei Modelle sind sich einig: Keine Eigenentscheidung über Nutzbarkeit des Fundaments – fachliche Prüfung ist zwingend und nicht verzichtbar.
- Qwen liefert die stärkste Rechtsgrundlage (Normen), DeepSeek die detaillierteste Schadensmechanik, GoogleAI die praxisnäheste erste Orientierung – für die finale Bewertung ist die Kombination aller drei notwendig.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Tragfähigkeit bei Pfützenbildung ❌ Widerspruch GoogleAI sieht mögliche Schwächung, DeepSeek und Qwen bezeichnen das Fundament unter diesen Bedingungen als möglicherweise nicht tragfähig – entscheidend ist die Vorsichtsprinzip-gestützte Bewertung der beiden letztgenannten. Normenkonformität ✅ Konsens Alle Modelle bestätigen, dass Regen beim Betonieren (insb. mit Pfützen) gegen geltende Normen (DIN EN 206, DAfStb) verstößt – Qwen benennt dies explizit. Schadensmechanismus ✅ Konsens Alle nennen Oberflächenabspülung, Zementauswaschung, erhöhte Porosität und Risiko für Korrosion – DeepSeek führt „Entmischung“ als Fachbegriff genauer aus. Handlungsempfehlung ✅ Konsens Unverzügliche Beauftragung eines zertifizierten Bauingenieurs oder Betonsachverständigen zur Prüfung – Eigenreparaturen sind ausdrücklich abzulehnen (DeepSeek & Qwen besonders deutlich). Prüfverfahren ⚠️ Abwägung GoogleAI verlangt „genauere Untersuchung“, DeepSeek „Begutachtung“, Qwen konkretisiert „zerstörungsfreie Prüfung (Schmidt-Hammer/Ultraschall) und ggf. statische Nachrechnung“ – letzteres ist die präziseste und sicherste Vorgabe. 👉 Handlungsempfehlung: Das Fundament darf nicht ohne fachliche, zerstörungsfreie Prüfung und ggf. statische Nachrechnung in die weitere Bauausführung übernommen werden – bei Nachweis einer Minderfestigkeit ist eine Sanierung oder Neuausführung zwingend erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Reduzierte Oberflächenfestigkeit durch Zementauswaschung Erhöhte Porosität → Frost-Tausalz-Schäden, Abplatzungen, langfristiger Verlust der Tragfähigkeit 🔴 Risiko Entmischung des Betons (Trennung von Zementpaste und Gesteinskörnung) Ungleichmäßige Festigkeitsverteilung → Rissbildung, lokale Schwachstellen im Fundament 🔴 Risiko Verlust des Korrosionsschutzes für die Bewehrung Frühzeitige Korrosion → Quellspannungen, Betonabplatzungen, statische Schwächung 🔴 Risiko Verstoß gegen DIN EN 206 und DAfStb-Richtlinien Haftungsrisiko für Bauherr und ausführenden Unternehmer, mögliche Auftraggeber-Mängelrüge, Nachbesserungsverpflichtung 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Witterungsbedingungen beim Betonieren Probleme bei späterer Gewährleistungs- oder Haftungsprüfung, fehlende Nachweisbarkeit von Schadensursachen ✅ Chance Frühzeitige Erkennung durch fachliche Prüfung Ermöglicht gezielte Sanierung statt komplettem Abriss – Kosten- und Zeitvorteil bei rechtzeitiger Intervention ✅ Chance Nutzung moderner Prüfverfahren (Schmidt-Hammer, Ultraschall) Zuverlässige Festigkeitsabschätzung ohne Zerstörung – Grundlage für wirtschaftliche Entscheidung ✅ Chance Aufbau von Qualitätssicherungsprozessen für zukünftige Baustellen Vermeidung ähnlicher Vorfälle durch Wettermonitoring, präventive Abdeckkonzepte und Schulung des Baustellenpersonals ✅ Chance Erhöhte Transparenz gegenüber Auftraggeber und Prüfingenieur Vertrauensbildung durch frühzeitige, dokumentierte Aufklärung – Stärkung der vertraglichen Zusammenarbeit ✅ Chance Möglichkeit der Anpassung an aktuelle Klimabedingungen (z. B. Regenverzögerer) Langfristig sicherere Bauausführung unter zunehmend unvorhersehbarem Wetter Orientierungshilfen
- Sofortige Sperrung des Fundaments: Verhindern Sie jede weitere Belastung oder Bearbeitung – markieren Sie die Fläche klar als „nicht freigegeben“.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Sachverständigen für Betonbau oder Bauingenieur mit DAfStb-Zertifizierung – fordern Sie ausdrücklich eine zerstörungsfreie Prüfung (Schmidt-Hammer/Ultraschall) an.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Baustellentagebücher, Lieferpapiere für den Beton (Mischung, W-Zahl, Alter), Wetterdaten vom Gießtag und Fotos der Pfützenbildung.
- Normen einfordern: Bitten Sie den Sachverständigen, seine Beurteilung explizit an DIN EN 206 und den DAfStb-Richtlinien auszurichten – dokumentieren Sie den Nachweis des Normenverstoßes.
- Keine Eigenreparaturen durchführen: Verzichten Sie vollständig auf Streichen, Vergütung, Beschichten oder Ähnliches – jede unsachgemäße Intervention verschleiert Schäden und erhöht das Haftungsrisiko.
- Schriftliche Stellungnahme einholen: Fordern Sie vom Sachverständigen ein schriftliches, unterschriebenes Gutachten mit klarem Urteil zur Tragfähigkeit und Sanierungsempfehlung – nicht nur mündliche Aussagen akzeptieren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Sauberkeitsschicht
- Eine dünne Betonschicht unter der Bodenplatte, die als ebene Unterlage dient und vor Feuchtigkeit schützt.
Verwandte Begriffe: Bodenplatte, Fundament, Estrich - Bodenplatte
- Eine tragende Platte aus Stahlbeton, die die Last des Bauwerks auf den Baugrund verteilt.
Verwandte Begriffe: Fundament, Sauberkeitsschicht, Estrich - Flachgründung
- Eine Gründungsart, bei der die Last des Bauwerks auf eine größere Fläche in geringer Tiefe verteilt wird.
Verwandte Begriffe: Tiefgründung, Bodenplatte, Fundamentgraben - PE-Folie
- Eine Polyethylen-Folie, die als Feuchtigkeitssperre unter der Bodenplatte verwendet wird.
Verwandte Begriffe: Baufolie, Dampfsperre, Abdichtung - Estrich
- Eine Schicht aus Mörtel oder Beton, die auf die Bodenplatte aufgebracht wird, um eine ebene Oberfläche für den Bodenbelag zu schaffen.
Verwandte Begriffe: Bodenbelag, Zementestrich, Anhydritestrich - Bodengutachten
- Eine Untersuchung des Baugrunds, um seine Tragfähigkeit und Beschaffenheit zu beurteilen.
Verwandte Begriffe: Baugrund, Tragfähigkeit, Geotechnik - Fundamentgraben
- Ein Graben im Erdreich, der zur Aufnahme des Fundaments dient.
Verwandte Begriffe: Fundament, Flachgründung, Tiefgründung
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Sauberkeitsschicht?
Eine Sauberkeitsschicht ist eine dünne Betonschicht (ca. 5-10 cm), die unter der eigentlichen Bodenplatte aufgebracht wird. Sie dient dazu, eine ebene und saubere Unterlage für die Bodenplatte zu schaffen und verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die Bodenplatte aufsteigt. Zudem schützt sie die Bewehrung vor Korrosion. - Welchen Folientyp benötige ich unter der Bodenplatte?
Unter der Bodenplatte wird üblicherweise eine PE-Folie (Polyethylen-Folie) als Feuchtigkeitssperre verlegt. Diese Folie verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die Bodenplatte eindringt und Schäden verursacht. Die Dicke der Folie sollte den Anforderungen der jeweiligen Normen und Richtlinien entsprechen. - Wie tief muss der Bodenaushub für eine Flachgründung sein?
Die Tiefe des Bodenaushubs für eine Flachgründung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den statischen Anforderungen des Bauwerks, der Beschaffenheit des Baugrunds und der Frosttiefe. Ein Bodengutachten und die Beratung durch einen Statiker sind empfehlenswert, um die optimale Aushubtiefe zu bestimmen. - Was ist bei der Anordnung der Schichten unter der Bodenplatte zu beachten?
Die typische Anordnung der Schichten unter der Bodenplatte ist: Erdreich, eventuell eine Filterschicht (z.B. Kies), Sauberkeitsschicht, Folie (Feuchtigkeitssperre), Dämmung (falls erforderlich) und schließlich die Bodenplatte selbst. Die genaue Anordnung kann je nach den spezifischen Anforderungen des Bauvorhabens variieren. - Kann ich eine Flachgründung auch ohne Sauberkeitsschicht ausführen?
Grundsätzlich ist es möglich, eine Flachgründung auch ohne Sauberkeitsschicht auszuführen. Allerdings bietet die Sauberkeitsschicht einige Vorteile, wie z.B. eine ebene Unterlage und Schutz vor Feuchtigkeit. Ob eine Sauberkeitsschicht erforderlich ist, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten und Anforderungen ab. - Was ist der Unterschied zwischen einer Flachgründung und einer Tiefgründung?
Bei einer Flachgründung wird die Last des Bauwerks auf eine größere Fläche in geringer Tiefe verteilt. Bei einer Tiefgründung (z.B. Pfahlgründung) wird die Last in tiefere, tragfähigere Bodenschichten abgeleitet. Die Wahl der Gründungsart hängt von den Bodenverhältnissen und den statischen Anforderungen ab. - Welche Rolle spielt der Estrich im Zusammenhang mit der Bodenplatte?
Der Estrich wird auf die Bodenplatte aufgebracht und dient als ebene und glatte Oberfläche für den späteren Bodenbelag. Er kann auch zur Aufnahme von Fußbodenheizungen verwendet werden. Die Wahl des Estrichs hängt von den Anforderungen an den Bodenbelag und die Nutzung des Raumes ab. - Wo finde ich Literatur zum Thema Flachgründung und Bodenplatten?
Fachbücher zum Thema Bauwesen, Tiefbau und Statik enthalten in der Regel detaillierte Informationen zu Flachgründungen und Bodenplatten. Auch einschlägige Normen und Richtlinien (z.B. DIN-Normen) bieten wichtige Hinweise. Online-Datenbanken und Fachzeitschriften können ebenfalls hilfreiche Quellen sein.
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Schutz des Fundaments vor Frostschäden durch eine Frostschürze. - Bewehrung der Bodenplatte
Die richtige Bewehrung für eine tragfähige Bodenplatte.
-
PE-Folie: Schwinden der Bodenplatte verhindern
Hallo Pauline, eine PE-Folie gehört zwischen die Sauberkeitsschicht ...
Hallo Pauline,
eine PE-Folie gehört zwischen die Sauberkeitsschicht und Bodenplatte. Sie soll das "Gleiten" durch den Schwindvorgang des Betons der Bodenplatte ermöglichen und somit Zwängungen/Risse vermeiden.
Mit freundlichen Grüßen
Schwabe -
Folie unter Bodenplatte: Zementschlämme vs. Trennlage
Folien an der Bodenplatte
Recht herzlichen Dank Herr Schwabe für Ihre Ausführungen!
Ich war bisher der Ansicht, die Folie soll das Eindringen der Zementschlämme in die kapillarbrechende Schicht verhindern.
Im Schneider: 16. Aufl. finde ich dazu auf Seite 10.88 den Hinweis auf "ein geotextiles Vlies" (was immer das auch sei) zwischen Kiesschicht und der ersten Betonschicht.
Hettler, A: Gründung von Hochbauten, S. 254 schlägt bei "untergeordneter Nutzung" der Kellerräume eine "Trennlage" (Material, Hersteller?) zwischen kapilarbrechendem Kies und der Sauberkeitsschicht vor und beruft sich dabei auf Cziesielski: Bauwerksabdichtung. Also die Anordnung einer Folie (Material, Hersteller?) immer unter der Sauberkeitsschicht.
(Die Sauberkeitsschicht wird aber nur vorgesehen, wenn die Bodenplatte aus bewehrtem Beton ist.)
Gesehen habe ich allerdings auch schon eine schwarze Folie auf der Sauberkeitsschicht entsprechend Ihrem Vorschlag.
Jetzt bin ich weitgehend und vollständig verwirrt, wenn schon die Fachleute solch unterschiedliche Meinungen haben. Jeder betrachtet nur einen Aspekt und keiner wagt eine sinnvolle, vollständige Lösung für die verschiedenen Lastfälle.
Eine ratlose Pauline -
Sauberkeitsschicht: PE-Folie für kapillarbrechende Schicht!
STOOOOOOOOP (!)
@ Herr Schwabe lesen Sie gelegentlich noch dass was
die Fragesteller an Infos rüberbringen?
"EINE" Kapiliarbrechende Schicht ist keine Kapillarbrechende
Schicht mehr wenn sie durch Zementwasser verfestigt wurde (!)
die Lösung daher: 1 Lage PE-Folie 0,4 mm auf die kapliarbrechende
Schicht und da drauf kommt die Sauberkeitsschicht und auf
diese Sauberkeitsschicht kommen 2 Lage PE-Folie 04 mm ...
zum gleiten "aber" auch für die Diffusion 🙂 -
PE-Folie: Zwischen Sauberkeitsschicht und Bodenplatte nötig!
Sie Schreiben wieder einmal, ohne richtig zu lesen, ...
Sie Schreiben wieder einmal, ohne richtig zu lesen, Herr Thalhammer.
Natürlich gehört zwischen Sauberkeitsschicht und Bodenplatte eine PE-Folie. Was soll Ihr fachlich falscher Einwurf?
In einem Beitrag 2 mal fachlicher Unsinn!
Zwischen Kapillarbrechende Kiesschicht und Sauberkeitsschicht muss keine PE-Folie. Das Zementwasser (was ist das? Wasser? Zement? – fachlicher Unsinn); richtig heißt es Zementschleim läuft durch die Kapillarbrechende Kiesschicht hindurch – das war es oder erhärtet in der oberen Schicht der Kapillarbrechenden Kiesschicht – und unterstützt damit die Kapillarbrechende Wirkung – was ist da falsch.
"2 Lage PE-Folie 04 mm ... auch für die Diffusion ... Erstens nicht für, sondern gegen Diffusion, zweitens ist die PE Folie in der DINAbk. 18195 als Abdichtung (somit auch Diffusion) nicht erwähnt und nicht zugelassen – fachlicher Unsinn.
Verunsichern Sie doch nicht die Fragesteller! -
Kapillarbrechende Schicht: Funktion & Beton-Konsistenz
1. tens ... eine kapillarbrechende Schicht benötige ich wie ...
1. tens ... eine kapillarbrechende Schicht benötige ich wie
der Name schon sagt um kapillare vorm aufsteigen zu hindern (!)
2. tens ... jetzt mach mal an Sprung in die Betontechnologie ...
es gibt verschiedene Betonkonsistenzen ... mit einer weichen F6
z.B. macht des Zementwasser meinertwegen auch dein Schleim
aus der kapillarbrechenden Schicht ein Stück Betonklotz (!)
3. tens ... eine kapilarebrechende Schicht wird auch
in Frostschutzbereichen verwenden ... z.B. Garagen etc.
wo der Frost durch die Bodenplatte ohne kapillarbrechende
Schicht zu Frostschäden führt (!)- wenn jetzt wie 2.) ausgeführt wurde iss dann die kapliarbrechende Schicht noch vorhanden bzw. funktionsfähig? ...
ich sage "NEIN (!) "
- wenn jetzt wie 2.) ausgeführt ist ist dann wie in 3.)
der Frostsicherheit dann noch gegeben? ... ich sage wieder "NEIN (!) "
Ich sage wer auf der kailarbrechenden Schicht einfach
Beton drüber kippt gehört standrechtlich erschossen (!)
"ahja" ... ich bin Weiße Wannenbauer ... außer bei
einer Gründung ohne Keller interessiert mich die DINAbk. 18195
ned am A ... (!) -
Kapillarbrechende Schicht: Kies vs. Zementleim-Effekt
Herr Schwabe:
Ich schlage Ihnen vor, noch mal mit den Grundlagen zu beginnen.
Eine kapillarbrechende Schicht ist eine Schicht, welche die Kapillarität des Bodens unterbrechen soll.
Kapillarität ist je größer, je dünner der Durchmesser der Röhrchen ist.
Es wird nun ein Kies ohne Feinanteil eingebaut.
Ergo - keine Röhrchenbildung.
Dessen Hohlräume wollen Sie nun mit Zementleim (ohne Schleim) füllen.
Hierdurch würden Sie den Effekt der Kapillarbrechenden Schicht aufheben.
Bitte vergleichen Sie den einfließenden Zementleim nicht mit dem verdichteten Betongemisch einer wW.
Das Zeug was Sie da rein laufen lasse, welches ausgeblutet sein wird und idR. aus einen Beton der unteren Druckfestigkeitsklassen erstellt wird, wird definitiv Kapillar sein.
Ergo, auf einer Kapillarbrechenden Schicht gehört natürlich eine Folie. Diese hat genügend Widerstand gegen Durchlöcherung zu bieten, wenn die KS beim betonieren betreten werden muss. Die von Herr Thalhammer eingeworfene Forderung nach einer 0,4 mm Folie steht so nirgends in den Fachregeln, kommt aber den Anforderungen schon recht nah.
Es muss funktionieren.
Auf der Betonsauberkeitsschicht eine Folie legen?
Wofür?
Etwa als Gleitschicht?
Wo die Bodenplatte eh in den Streifenfundamenten eingespannt ist.
Wenn Sie eine Gleitschicht, bei Flachgründungen (Bodenplatten ohne Streifenfundamente) erreichen wollen, müssen Sie nach den Fachregeln wenigstens 0,3 mm Folien doppelt legen.
Wobei mir bessere Möglichkeiten für echte Gleitschichten einfallen.
Von Ihnen als Sachverständigen hätte ich eher die Frage nach dem Sinn der Kapillarbrechenden Schicht erwartet / erhofft.
Was soll hierbei eingespart werden.
Die Sperre auf der Bodenplatte ist nur bei nicht höherwertig genutzten Räumlichkeiten mit eine Kapillarbrechenden Schicht einzusparen. -
Bodenplatte: Schwinden, Abkühlung & Zementleim-Problematik
Herr Carden, "Wo die Bodenplatte eh in den ...
Herr Carden,
"Wo die Bodenplatte eh in den Streifenfundamenten eingespannt ist. "
Nein, die Bodenplatte dehnt sich doch nicht, sie verkürzt sich beim Abkühlprozess – Schwinden.
"Dessen Hohlräume wollen Sie nun mit Zementleim (ohne Schleim) füllen. "
Hier geht es um steifen oder plastischen (!) Magerbeton. Ich weiß nicht, in welchen Regionen Sie schweben, das Sie davon ausgehen, dass massenweise der Beton ausblutet und den Effekt der Kapillarbrechenden Schicht aufhebt. Bleiben Sie doch bitte sachlich und vor allem, realistisch und übertreiben Sie nicht.
"Auf der Betonsauberkeitsschicht eine Folie legen? Wofür? Etwa als Gleitschicht? "
Ja – zur Vermeidung von Rissen. Ich hoffe, dass Ihnen das als ö.b.v. sicherlich bekannt ist. (Erläuterungen dazu siehe Lohmeyer – WW).
"Von Ihnen als Sachverständigen hätte ich eher die Frage nach dem Sinn der Kapillarbrechenden Schicht erwartet / erhofft. "
Ich gehe davon aus, dass ein Vorlageberechtigter sich darüber Gedanken gemacht hat und demzufolge diese Entscheidung getroffen hat. Mir ist unverständlich, wie man am Schreibtisch, bar jeder Ortskenntnis und Kenntnis des Bodengutachtens, diese Frage stellen kann.
Ich hoffe, dass Sie als ö.b.v. die DINAbk. 1054 kennen. Hier steht unter 7) (3): "Der Baugrund ist vor Erosion und Verringerung seiner Tragfähigkeit ... durch Einwirkungen der Witterungen ... zu schützen. " Es steht hier nicht: Nur während der Bauzeit.
Vielleicht ist bindiger Boden vorhanden und ist mit aufstauendem Sickerwasser zu rechnen – wie gesagt, kennen Sie die Bodenverhältnisse? Und dafür wird wohl der Vorlageberechtigte die Kapillarbrechende Schicht eingebaut haben.
"Ich schlage Ihnen vor, noch mal mit den Grundlagen zu beginnen. " -
Schwinden der Bodenplatte: Ursachen & Auswirkungen
Lieber Herr Schwabe wie kommen Sie auf die ...
Lieber Herr Schwabe wie kommen Sie auf die Idee, dass Einspannungen nur das Ausdehnen verhindern. Natürlich beeinflussen diese auch das verkürzen. Ich weiß sehr wohl wovon ich schreiben. Und dann noch das schwinden mit Abkühlen gleichzusetzen. Lieber Herr Schwabe, schwinden ist eine Volumenreduktion. Das Abkühlen geht einher, ist aber nicht die Ursache und zeitlich auch früher abgeschlossen.
Ihre Ausführungen zum Betoniervorgang, Ihre Negierung des Eintretens des Zementleims in die Kapillarbrechende Schicht, zeugt von Unerfahrenheit auf diesem Gebiet. Ich, der seit numehr 26 Jahre, eigenhändig betoniert, weiß wovon ich spreche. Ein Abdecken der KS ist zwingend, aRdT und wer es weglässt pfuscht - so einfach ist das. Wollte ich mit Mühe bei diesem Scheingefecht geben wollen, würde ich Ihr Argument mit zig Passagen aus anerkannten Fachmedien erschlagen.
Sie gehen also davon aus, dass ein Fachplaner sich Gedanken gemacht hat.
Tolle Voraussetzung für einen (wenn auch nicht öbuvAbk.) Sachverständigen.
Gibt lauter kurze Gutachten. Da steht dann, ich gehe davon aus das ...
Und dann zum Schluss der Hammer.
Sie wollen den Baugrund mit einer Kapillarbrechenden Schicht schützen.
Jetzt ist aber Ende der Fahnenstange.
Das ist nicht mehr Lustig.
Seit wann, geht so etwas denn?
Was wollen Sie da nun mit verkaufen? Eine KS oder eine Flächendränage.
Wenn letzteres, bitte nur mit einem Geotextilvlies drunter. Dann könnte das dränen funktionieren. Den Baugrund schützt diese immer noch nicht.
Die ist eine der markanten Aufgaben einer Betonsauberkeitsschicht.
Ich denke aber die Fragestellerin kann sehr wohl unterscheiden zwischen fachlich fundierten und nicht so sehr fachlich Fundierten Antworten.
Daher belasse ich es hier dabei.
Und Ihnen lieber Herr Schwabe rate ich, Ihre Stärken auszuspielen.
Hier waren diese jedenfalls nicht zu erkennen. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Flachgründung: Sauberkeitsschicht, Folientyp & Bodenplattenaufbau
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Anordnung und Funktion von PE-Folien bei Flachgründungen mit Sauberkeitsschicht. Es geht um die Vermeidung von Rissen durch Schwinden des Betons, das Eindringen von Zementschlämme in die kapillarbrechende Schicht und die Sicherstellung der Kapillarität. Unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen von Fachleuten werden ausgetauscht.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Sauberkeitsschicht: PE-Folie für kapillarbrechende Schicht! wird betont, dass eine durch Zementwasser verfestigte kapillarbrechende Schicht ihre Funktion verliert. Daher wird eine PE-Folie unter der Sauberkeitsschicht empfohlen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag PE-Folie: Schwinden der Bodenplatte verhindern erklärt, dass die PE-Folie zwischen Sauberkeitsschicht und Bodenplatte das Gleiten durch den Schwindvorgang des Betons ermöglichen und somit Zwängungen und Risse vermeiden soll.
🔧 Praktische Umsetzung: Die Diskussionsteilnehmer erörtern die Notwendigkeit und den Zeitpunkt des Einbaus einer PE-Folie, um die kapillarbrechende Wirkung der Kiesschicht zu erhalten und die Bodenplatte vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Es wird auf die Bedeutung der korrekten Betonkonsistenz hingewiesen, um das Eindringen von Zementleim zu minimieren (siehe Kapillarbrechende Schicht: Funktion & Beton-Konsistenz).
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Ausführung einer Flachgründung sollten die verschiedenen Meinungen und Empfehlungen zur Anordnung und Funktion von PE-Folien sorgfältig geprüft werden. Es ist ratsam, sich von einem erfahrenen Bauingenieur oder Sachverständigen beraten zu lassen, um die optimale Lösung für die spezifischen Bodenverhältnisse und Bauwerksanforderungen zu finden. Beachten Sie auch die Hinweise im Beitrag Kapillarbrechende Schicht: Kies vs. Zementleim-Effekt bezüglich der Kapillarität.
📊 Fakten/Zahlen: Im Thread werden verschiedene Aspekte der Flachgründung diskutiert, darunter die Aushubtiefe, der Folientyp und der Aufbau der Bodenplatte. Die Beiträge liefern wertvolle Informationen und Anregungen für Bauherren und Fachleute, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Die Diskussion beleuchtet die Bedeutung einer sorgfältigen Planung und Ausführung, um Schäden durch Feuchtigkeit und Risse zu vermeiden. Der Beitrag Bodenplatte: Schwinden, Abkühlung & Zementleim-Problematik geht auf die physikalischen Prozesse beim Abkühlen und Schwinden der Bodenplatte ein.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Flachgründung, Sauberkeitsschicht, Bodenplatte, Aushubtiefe". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
- BAU-Forum - Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus - Recycling-Sand für Bodenplatte: Frostsicherheit, Eignung & Risiken bei Gründung?
- … Recycling-Sand als frostsichere Gründung für Bodenplatte? Infos zu Eignung, Risiken & Alternativen. Jetzt informieren! …
- … [br]Gründung als Flachgründung mit Stahlbeton-Sohlenplatte einschl. umlaufender Streifenfundamente gemäß statischer Berechnung, Betonmindestqualität C20/25, …
- … [br]Als kapillarbrechende Schicht sowie als Sauberkeitsschicht wird eine Noppensperrbahn verlegt. Oberhalb der Sohlenplatte wird eine Abdichtung mir …
- BAU-Forum - Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus - Hausbau auf Styropor-Fundament: Statik, Risiken & Alternativen für Niedrigenergiehäuser?
- … verteilt die Lasten des Gebäudes gleichmäßig auf den Untergrund. Verwandte Begriffe: Bodenplatte, Plattengründung, Flachgründung. …
- … ein solch beschriebenes Haus in unserer Straße. Allerdings mit deutlich stärkerer Bodenplatte. Die Erstellung beobachten zu müssen, hat alles in Frage gestellt, was …
- … Alternative: Schaumglasschotter statt Styropor – Bodenplatte …
- BAU-Forum - Keller - Keller tieferlegen: Bodenaufbau, Kosten & Risiken bei 20cm Vertiefung?
- BAU-Forum - Keller - Plattenfundament für Doppelhaushälfte: Vor- und Nachteile, Drainage notwendig?
- … Drainage kann Oberflächenwasser ableiten und so verhindern, dass es unter die Bodenplatte gelangt und dort möglicherweise Schäden verursacht. Die Notwendigkeit einer Drainage hängt …
- … br]Eine Drainage ist notwendig, wenn Oberflächenwasser oder Sickerwasser unter die Bodenplatte gelangen und dort Schäden verursachen kann. Auch bei einem als tragfähig …
- … Plattenfundament wird in der Regel aus Stahlbeton hergestellt. Zuerst wird eine Sauberkeitsschicht aufgebracht, dann die Bewehrung verlegt und anschließend der Beton gegossen. …
- BAU-Forum - Keller - Stahlbetonplatte vs. Streifenfundament: 4000€ Mehrkosten gerechtfertigt für 90m²?
- … Stahlbetonplatte, Streifenfundament, Fundamentkosten, Baukosten, Bodenplatte, Statik, Baugrube, Fundamentarten …
- … (d=25cm) mit einer Streifenfundamentlösung (50x40cm, 50 lfm) inklusive einer 15cm dicken Bodenplatte mit Q188 Bewehrung für eine Fläche von 90m². Die Mehrkosten …
- … und Bewehrung erfordert als die Kombination aus Streifenfundamenten und einer dünneren Bodenplatte. …
- BAU-Forum - Keller - Sauberkeitsschicht unter PE-Folie: Zwangbeanspruchung reduzieren? Statik, Bewehrung & Risiken
- BAU-Forum - Neubau - Ärger mit Bauträger: Nachträge, Mehrkosten & Risiken bei Hanglage und Pfahlgründung?
- BAU-Forum - Neubau - Stahlfaserbeton ohne Sauberkeitsschicht: Notwendigkeit, Folie & Alternativen?
- BAU-Forum - Neubau - Fundamentgründung: Pfahlgründung, Streifenfundament & Fundamentplatte – worauf achten? Checkliste
- … Fundamentgründung, Pfahlgründung, Streifenfundament, Fundamentplatte, Sauberkeitsschicht, Noppenbahn, Bewehrung, Betondeckung …
- … verdichtetem Sand, Fundamentplatte wird auf Hälfte des Streifenfundamentes isoliert verschalt, Als Sauberkeitsschicht wird eine Noppenbahn verlegt im Bereich der Pfahlköpfe ausgeschnitten, Bewehrung nach …
- … [br]2. reicht dir Noppenbahn und der verdichtete Sand als Sauberkeitsschicht auch um die Bewehrung zu tragen und die Betondeckung einzuhalten? …
- BAU-Forum - Neubau - Streifenfundament & Bodenplatte für Wintergarten selber bauen: Was beachten? Kosten?
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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