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Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

Neue Haustüre bei Altbau undicht / Nachbesserung erfolglos 07.02.10
Hallo,
ich bin neu hier im Forum und hoffe auf Ihre Hilfe. Es betrifft folgenden Sachverhalt:
Wir bewohnen ein Haus, Baujahr 1945, und haben uns am 30.6.09 eine neue Haustüre einbauen lassen.
Modell Alu-Haustüre in Maßanfertigung Schüco-Profil, PZ Sicherheitsrosette, Zylinder mit Not- und Gefahrenfunktion m. Schlüsseln, schweres 3-fach Schwenkriegelschloß, schwere 3D Bänder, Alufüllung mit E-Öffner inkl. Demontage der alten Holzhaustüre und Neumontage der neuen Türe.
Vor und beim Verkauf war der Verkäufer sehr nett, nach Abschluss des Einbau's leider nicht mehr. Wir haben die Haustüre von einer kleineren Firma in unserem Wohnort, Herstellerfirma sitzt ca. 50 km entfernt.
Als es kälter wurde, haben wir zum ersten Mal festgestellt, dass bei der Haustüre etwas nicht passen kann, da besonders im mittleren Bereich (beim Schloß und auf der anderen Seite) ein Luftzug zu spüren war / ist. Wir haben gleich den Verkäufer informiert, das war ca. Oktober / Nov. 09. Es hieß er kommt vorbei. Nach mehrmaligen Anrufen kam er dann am 4.12.09 und erklärte uns, dass das ganz normal ist und dass das bei jeder Haustüre so ist, Zitat "egal ob Ihre Haustüre 2000 € od. 6000 € kostet, dicht ist dabei keine". Das hatte er allerdings beim Verkaufsgespräche nicht gesagt. Wir sollten die Haustüre immer 3-fach verriegeln, dann wäre es zumindest etwas besser. Es wurde noch vereinbart, dass im Jan. 210 ein neues Schanier eingebaut wird, da dieses beschädigt war. Als es im Dezember richtig kalt wurde (-10 Grad) hatten wir dann auch Eisbildung im Innenbereich.
Das neue Schanier wurde Anfang Jan. 210 eingebaut, dadurch hat sich allerdings nicht verändert. Man spürt nach wie vor einen deutlichen Luftzug im Bereich des Schlosses und gegenüber. Oben und unten sind Türrahmen und Türe bündig, dort ist es nicht so schlimm, aber in der Mitte (beim Schloß) geht die Tür etwas nach innen. (Ich hoffe ich kann das so gut genug beschreiben, dass Ihr mich versteht) Dies ist auch so, wenn die Tür 3-fach verschlossen ist.
Meine Fragen sind nun:
Stimmt es wirklich, was der Verkäufer sagt, dass das bei allen Türen so ist? Denn dann hätten wir ja die alte Holzhaustüre drinn lassen können, da war's auch nicht schlimmer.
Zweiter Punkt ist, wie können wir vorgehen? Der Verkäufer sagt quasi, dass er keinen Mangel sieht, weil er das für normal hält und die Herstellerfirma (ca. 50 km von unserem Wohnort entfernt), hält sich auch aus der Angelegenheit raus, weil Sie sagen, Sie sind der Hersteller und wir haben den Vertrag mit der Verkäufer geschlossen.
Ich möchte ungern einen Anwalt einschalten, weil das ja auch wieder zusätzlich kostet, aber es kann doch nicht sein, dass die NEUE Haustüre schlechte dichtet, als ein 40 Jahre altes Holzmodell, oder?
Ich wäre für Antworten und Hilfen sehr dankbar.
Name: Christina B.
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