Abstandsflächen Walnussbaum Haus 18.10.08 Hallo, meine Frau und ich haben vor circa 4 Monaten ein Grundstück in München gekauft und wollen dort nun mit einem Baupartner eine Doppelhaushälfte bauen. Wir haben gleich nach dem Grundstückskauf die Baugenehmigung beantragt und diese vor 1 Woche auch bekommen, allerdings nur mit horrenden Auflagen. So dürfen alle Bäume bis auf einen gefällt werden, allerdings nur unter Zahlung von jeweils 750 € pro Baum. Dabei sind diese teilweise morsch und müssten sowieso allein aus Sicherheitsaspekten gefällt werden. Was uns jedoch am meisten Kopfzerbrechen bereitet, ist ein Walnuss, der stehen bleiben soll. Die Baumkrone reicht laut Baugenehmigung bis auf 2m an das neu zu bauende Haus ran, wir haben aber nochmal nachgemessen und es ist definitiv nur 1m. Wir sollen jetzt außerdem noch einen Zaun um den Baum errichten, Stützwände im Erdreich errichten sowie ein Teil des Fundamentes des noch abzureißenden Hauses auf dem Grundstück soll erhalten werden, da sich dort wohl Teile der Wurzel des Walnusses befinden. Für uns steht das alles in keinem Verhältnis. Wir haben jetzt bei der genauen Untersuchung des Baumes festgestellt, dass er an diversen Stellen in Richtung des Hauses blutet. Eine Floristin meinte, dass dieser dann sowieso gefällt werden müsste, da das bei Kernobst regelmäßig ein Anzeichen ist, dass er demnächst sowieso abstirbt. Wir haben natürlich auch eine haftpflichttechnisch Verantwortung den Nachbarn gegenüber, die wir auch wahrnehmen wollen. Wir wollen in unserem dann eventuell baumfreien Garten natürlich etliche Bäume neu pflanzen, vor allem einheimische, aber solche Argumente scheinen bei der unteren Naturschutzbehörde nur auf taube Ohren zu stoßen. Habt Ihr Ratschläge für uns? Uns interessieren vor allem auch die Abstandsflächen, die von Bäumen zum Haus eingehalten werden müssen. Danke und viele Grüße! Name: Hinrichs
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