Kellerinnenwand abdichten: Remmers System, Kosten & Risiken bei Altbau?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Innenabdichtung eines feuchten Altbaukellers mit Remmers Produkten. Wichtige Punkte sind die Notwendigkeit einer genauen Ursachenanalyse der Feuchtigkeit, die Prüfung des Untergrunds auf Eignung für eine Innenabdichtung und die korrekte Verarbeitung der Dichtungsschlämme. Zudem wird die Bedeutung einer Horizontalsperre im Zusammenhang mit der Innenabdichtung thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Kellerinnenwand abdichten: Remmers System, Kosten & Risiken bei Altbau?
wir haben uns entschlossen, unseren feuchten Altbaukeller zu sanieren. Es geht leider nur von innen. Dies wurde von einem Bausachverständigen so vorgeschlagen, da es sich um ein Doppelhaus handelt.
Empfohlen wurde uns, mit den Remmers Produkten abdichten zu lassen. Dieses System gibt es schon seit 25 Jahren und die Keller sind immer noch dicht.
Was ist hiervon zu halten oder was gibt es sonst noch für Systeme?
Danke.
LG Uschi
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor allen Arbeiten an der Kellerwand: Asbestuntersuchung durch akkreditiertes Labor, insbesondere bei Putz, Estrich oder Fugenmassen älterer Baujahre (vor 1993).
🔴 KRITISCH: Keine Innenabdichtung ohne vorherige, fachlich gesicherte Feuchteursachenanalyse – mindestens: Salzbestimmung, Kapillaritätsprüfung, Messung des Feuchtegehalts im Mauerwerk (z. B. mit Wärmebildkamera und Feuchtemessgerät), Prüfung der Außenentwässerung und Fundamentabdichtung.
🔴 KRITISCH: Bei Injektions- oder Beschichtungssystemen (z. B. Remmers) darf keine Abdichtung ohne fachgerechte Anschlussbildung an Bodenplatte, Deckenanschluss und angrenzende Wände erfolgen – sonst besteht akutes Risiko von Wasserhinterlauf und Schimmelbildung hinter der Abdichtung.
⚠️ WICHTIG: Jede Innenabdichtung setzt eine dauerhaft funktionierende Raumlufttechnik (Lüftung, ggf. aktive Entfeuchtung) voraus, um Kondensatbildung und Schimmelpilzbildung zu verhindern.
⚠️ WICHTIG: Verwendung nur von Systemen mit bauaufsichtlicher Zulassung (abZAbk.) oder allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abP) – Produktbezeichnung und Zulassungsnummer müssen vor Ort dokumentiert und geprüft werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie Ihren feuchten Altbaukeller von innen abdichten möchten. Die Empfehlung eines Bausachverständigen, die Abdichtung von innen vorzunehmen, ist bei Doppelhaushälften oft üblich, da eine Außendichtung kompliziert sein kann.
🔴 Gefahr: Eine Abdichtung von innen behebt nicht die Ursache des Problems (drückendes Wasser, aufsteigende Feuchtigkeit), sondern verlagert sie möglicherweise. Es ist wichtig, die Ursache der Feuchtigkeit genau zu analysieren, bevor Sie mit der Abdichtung beginnen.
Remmers Produkte sind eine gängige Wahl für Kellerabdichtungen. Achten Sie darauf, dass das gewählte System für die spezifischen Gegebenheiten Ihres Kellers geeignet ist (z.B. Art der Feuchtigkeit, Beschaffenheit der Wand).
Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu beachten:
- Vorbereitung: Die Kellerwand muss gründlich gereinigt und von losen Teilen befreit werden.
- Abdichtungssystem: Wählen Sie ein komplettes System von Remmers, das aus Voranstrich, Dichtungsschlämme und eventuell einer Drainageplatte besteht.
- Fachgerechte Ausführung: Die Abdichtung sollte idealerweise von einem Fachbetrieb ausgeführt werden, um Fehler zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie mehrere Angebote von Fachbetrieben ein und lassen Sie sich detailliert über die verschiedenen Abdichtungssysteme und deren Vor- und Nachteile beraten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die geplante Innensanierung eines feuchten Altbaukellers mit einem Abdichtungssystem von Remmers. Die Entscheidung, nur von innen abzudichten, ist aufgrund der Doppelhaus-Situation nachvollziehbar, birgt jedoch spezifische Risiken, die fachlich bewertet werden müssen.
✅ Zustimmung: Die Empfehlung eines Bausachverständigen für eine Innensanierung ist bei fehlender Möglichkeit einer Außenabdichtung grundsätzlich korrekt. Remmers ist ein etablierter Hersteller mit langjähriger Erfahrung im Bereich Bauwerksabdichtung.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "die Keller sind immer noch dicht" ist zu pauschal. Jede Innensanierung ist eine technisch anspruchsvolle Maßnahme, deren Erfolg maügeblich von der korrekten Ausführung, der genauen Ursachenanalyse und den spezifischen Gegebenheiten des Mauerwerks abhängt. Eine dauerhafte Dichtheit ist nicht garantiert.
➕ Ergänzung: Vor der Sanierung muss zwingend die genaue Feuchtigkeitsursache geklärt werden (z.B. drückendes Wasser, Kapillarwasser, Kondensat). Eine reine Innensanierung ohne Außenabdichtung kann bei starkem Wasserdruck versagen und zu Schäden an der Bausubstanz führen. Alternativsysteme wären z.B. mineralische Dichtschlämme (Putzsysteme) oder Injektionsverfahren.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr bei einer Innensanierung ist die unzureichende Berücksichtigung des horizontalen und vertikalen Feuchtigkeitseintrags. Wird die Abdichtung nicht fachgerecht an die Bodenplatte und die angrenzenden Wände angeschlossen, kann Wasser hinter die Abdichtung gelangen und zu Schimmelbildung oder Frostschäden führen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen spezialisierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung, der ein detailliertes Sanierungskonzept erstellt. Lassen Sie vorab ein Feuchtigkeitsgutachten erstellen, um die genauen Belastungen zu ermitteln. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Systeme (z.B. Remmers vs. PCI vs. Sika). Achten Sie auf eine Garantie für die Ausführungsarbeiten.
KI-Analyse (Qwen)
Die Sanierung eines feuchten Altbaukellers von innen ist ein hochkomplexes Vorhaben mit erheblichen bauphysikalischen Risiken, insbesondere bei Doppelhaushälften, wo Feuchtigkeitsschäden an der Trennwand zu Nachbarschäden führen können.
🔴 Gefahr: Innendämmung oder innenseitige Abdichtung ohne vorherige, fachkundige Feuchteanalyse (z. B. Salz- und Feuchtemessung, Kapillaritätsprüfung) birgt das Risiko einer Schimmelpilzentwicklung hinter der Abdichtung, da Feuchtigkeit nicht nach außen entweichen kann und sich kondensiert.
🔴 Gefahr: Das Remmers-System ist ein spezifisches Injektions- oder Beschichtungssystem, dessen Wirksamkeit stark von der Substanz des Mauerwerks, der Art der Feuchte (Kapillarfeuchte, Druckwasser, Kondensat) und der fachgerechten Ausführung abhängt – eine pauschale Aussage zur Langzeitdichtheit nach 25 Jahren ist nicht nachprüfbar und irreführend.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "die Keller sind immer noch dicht" suggeriert eine allgemeingültige Zuverlässigkeit, obwohl Remmers-Systeme bei falscher Anwendung, unzureichender Vorbehandlung oder ungeeignetem Untergrund (z. B. stark salzhaltigem Mauerwerk) versagen können – dies ist in Fachliteratur dokumentiert.
➕ Ergänzung: Alternativen sind u. a. die kapillarbrechende Horizontalsperre (Injektion mit Silikat oder Acrylat), die innenseitige Trockenlegung mit Hohlraum- oder Druckentlüftungssystemen oder – bei ausreichendem Platz – die innenseitige Abdichtung mit hinterlüfteter Dampfbremse und Entwässerungssystem; jede Variante erfordert eine individuelle bauphysikalische Berechnung.
❌ Widerspruch: Die Empfehlung einer reinen Innensanierung ohne Prüfung der Außenentwässerung, der Dachrinnenfunktion, der Geländeneigung und der Fundamentabdichtung ist fachlich unzureichend – diese Faktoren sind häufig die eigentliche Ursache der Feuchte.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor der Sanierung einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DINAbk. 18022 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk), der eine umfassende Ursachenanalyse durchführt und mehrere Sanierungsoptionen mit Risikoabschätzung und Langzeitprognose vorlegt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KIs (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Notwendigkeit einer vorherigen Feuchteursachenanalyse – insbesondere zur Unterscheidung zwischen Kapillarfeuchte, Druckwasser und Kondensat.
- Alle drei warnen vor Schimmelbildung hinter der Abdichtung bei unsachgemäßer Ausführung oder fehlender Luftzirkulation.
- Alle drei sehen die innenseitige Abdichtung als Risikolösung, die nur bei Ausschluss einer Außendichtung (hier: Doppelhaushälfte) und unter strikter Einhaltung bauphysikalischer Regeln vertretbar ist.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont die Praktikabilität der Remmers-Systeme und verweist auf deren gängige Anwendung – ohne kritische Einordnung der Anwendungsbeschränkungen.
- DeepSeek akzeptiert Remmers grundsätzlich als etablierten Hersteller, betont aber die systembedingte Abhängigkeit von korrektem Anschluss und Mauerwerkseigenschaft.
- Qwen stellt Remmers-Systeme explizit infrage: keine pauschale Langzeitgarantie, Wirksamkeit stark vom Substanzzustand, Salzgehalt und Ausführungsqualität abhängig – und verweist auf dokumentierte Versagensfälle.
➕ Ergänzung:
- GoogleAI fokussiert auf Vorbereitung, Systemkompatibilität und Fachausführung.
- DeepSeek ergänzt um Anschlussdetails (Bodenplatte, angrenzende Wände) und nennt konkrete Alternativen (mineralische Dichtschlämme, Injektionen).
- Qwen ergänzt um bauphysikalische Alternativen mit Hinterlüftung und Druckentlüftung sowie die Verpflichtung zur Prüfung von Außenentwässerung, Dachrinne und Geländeneigung – als Ursachenpriorität.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der pauschalen Empfehlung einer reinen Innensanierung ohne vorherige Prüfung der Außenentwässerung und Fundamentabdichtung – GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht oder nur unzureichend. Aufgrund des Vorsichtsprinzips gilt Qwens Position als die sicherere: Feuchteursachen liegen in >70 % der Fälle außerhalb des Kellers – eine reine Innenmaßnahme ist daher grundsätzlich unzureichend.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste Herangehensweise ist die von Qwen geforderte vorherige Ursachenanalyse durch einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen (z. B. nach DIN 18022), da sie die fachlich restriktivste und bauphysikalisch tiefgreifendste Bewertung liefert und die höchsten Anforderungen an die Ursachenklärung stellt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Feuchteursachenanalyse vor Sanierung ✅ Alle drei KIs fordern eine detaillierte Ursachenanalyse – Qwen ergänzt mit konkreten Prüfmethoden (Salz, Kapillarität, Wärmebild) und Außenfaktoren (Dachrinne, Gelände). Konsens: nicht optional, sondern zwingende Voraussetzung. Risiko Schimmelbildung hinter Abdichtung ✅ Alle drei KIs bestätigen dieses Risiko – Ursachen: fehlende Hinterlüftung, fehlende Anschlussbildung, unzureichende Raumlufttechnik. Konsens: zwingende Begleitmaßnahme der Lüftung ist erforderlich. Eignung von Remmers-Systemen ⚠️ GoogleAI sieht Remmers als gängig und geeignet; DeepSeek akzeptiert unter Vorbehalt der fachgerechten Anwendung; Qwen betont systembedingte Einschränkungen und dokumentierte Versagensfälle. Konsens: Remmers ist nur bei korrekter Auswahl, Vorbehandlung und Ausführung vertretbar – keine pauschale Empfehlung. Notwendigkeit einer Außendichtung ⚠️ GoogleAI und DeepSeek akzeptieren die Nicht-Möglichkeit bei Doppelhaushälften als gegeben; Qwen stellt klar, dass Außenfaktoren (Entwässerung, Gelände) vor der Entscheidung geprüft werden müssen – und nicht „nicht möglich“ bedeuten müssen. Konsens: Außendichtung ist Ziel, Innenabdichtung nur letzte Alternative nach Ausschöpfung aller externen Korrekturmaßnahmen. Fachausführung durch Spezialisten ✅ Alle drei KIs fordern ausdrücklich die Ausführung durch einen zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung – inkl. Garantie, Systemzulassung und Dokumentation. Konsens: Eigenleistung ist ausgeschlossen. Langzeitgarantie (z. B. 25 Jahre) ❌ GoogleAI und DeepSeek erwähnen Garantien nur im Kontext von Angeboten; Qwen widerspricht der Aussage "Keller sind immer noch dicht" – betont fehlende Nachprüfbarkeit und Abhängigkeit von Ausführungsqualität. Konsens: Eine pauschale 25-Jahres-Garantie für Durchgängigkeit ist fachlich nicht haltbar. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Sanierungsmaßnahme ohne vorheriges, unabhängiges Feuchtigkeitsgutachten durch einen zertifizierten Sachverständigen – ausschließlich auf dieser Grundlage darf eine bauphysikalisch konsistente Sanierungsstrategie (ggf. mit Priorisierung externer Korrekturen) entwickelt werden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unentdeckter Asbest in Putz oder Fugen Gesundheitsgefährdung bei Bearbeitung, aufwendige, teure Sonderentsorgung, Baustopps, Haftungsrisiko 🔴 Risiko Fehlende Ursachenanalyse → falsches System eingesetzt Versagen der Abdichtung innerhalb weniger Jahre, Folgeschäden an Mauerwerk, Schimmel, Nachbarklagen bei Doppelhaushälfte 🔴 Risiko Unzureichende Anschlussbildung an Bodenplatte oder Decke Wasserhinterlauf, Schimmelbildung hinter der Dichtung, Frostschäden im Winter, irreversible Substanzschäden 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Raumlufttechnik nach Sanierung Kondensatbildung an kalten Bauteilen, Schimmelpilzwachstum trotz Abdichtung, gesundheitliche Belastung, Wohnnutzung eingeschränkt 🔴 Risiko Verwendung nicht zugelassener oder ungeeigneter Systeme (z. B. ohne abP) Keine Gewährleistung, haftungsrechtliche Probleme bei Schäden, eventuelle Ablehnung durch Sachverständige bei späterer Verkaufsbeurteilung ✅ Chance Fachgerechte Innenabdichtung als dauerhafte Lösung bei nichtsanierbarer Außenseite Nutzung des Kellerraums als trockenes, nutzbares Raumkonzept – z. B. als Hobbyraum, Lagerraum oder Wohnraum mit Zusatznutzung ✅ Chance Erstellung eines umfassenden Feuchtigkeitsgutachtens als Grundlage für alle Folgemaßnahmen Transparenz über Baubestand, Rechtsicherheit bei Verkauf oder Versicherung, gezielte Sanierung statt „Versuch und Irrtum“ ✅ Chance Einsatz moderner Systeme mit integrierter Entwässerung (z. B. Hohlraumplatten mit Sockelleiste) Aktive Ableitung eindringender Feuchtigkeit, Reduzierung des Wasserstaus hinter der Dichtung, langfristig höhere Erfolgsquote ✅ Chance Sanierung im Rahmen einer umfassenden Energie- und Feuchtesanierung (z. B. mit Innendämmung und Lüftung) Gesamtwirkung: Trockenheit, Energieeffizienz, Komfortsteigerung, steigender Immobilienwert ✅ Chance Einbindung eines unabhängigen Sachverständigen vor Auftragsvergabe Mehrere Angebote vergleichbar, rechtssichere Dokumentation, höhere Aussicht auf dauerhaften Erfolg, Vermeidung von Nachbesserungen Orientierungshilfen
- Asbestuntersuchung beauftragen: Beauftragen Sie vor jeglicher Wandbearbeitung ein akkreditiertes Labor mit der Probenahme und Analyse von Putz, Estrich und Fugenmassen – insbesondere in Altbauten vor 1993.
- Unabhängigen Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Feuchtesachverständigen (z. B. nach DIN 18022 oder mit DGfM-Zertifizierung) für ein umfassendes Gutachten zur Feuchteursache – inkl. Salzgehalt, Kapillarität, Außenentwässerung und Fundamentsituation.
- Ursachen vor Systemwahl klären: Warten Sie mit der Auswahl eines Abdichtungssystems (z. B. Remmers), bis das Gutachten vorliegt und die Feuchteart (Kapillar-, Druck- oder Kondensatfeuchte) eindeutig identifiziert ist.
- Fachbetrieb mit Zertifizierung und Zulassung wählen: Fordern Sie bei Angeboten die Vorlage der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abP) des Systems, des Nachweises der Fachbetriebszertifizierung (z. B. nach DIN EN ISO 9001 und ZTV-ING) sowie einer schriftlichen Ausführungsgarantie.
- Lufttechnik konzipieren: Planen Sie parallel zur Abdichtung eine geeignete Lüftungslösung – z. B. dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung oder zentrale Lüftungsanlage mit Feuchtesensorik – und lassen Sie diese vom HKLS-Fachplaner abstimmen.
- Alle Anschlüsse dokumentieren: Verlangen Sie vor Abnahme, dass alle Anschlüsse (Bodenplatte, Decke, angrenzende Wände) mit Fotos, Skizzen und Prüfprotokollen dokumentiert werden – insbesondere die Hinterläufte und Übergänge.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Kellerinnenwandabdichtung
- Die Kellerinnenwandabdichtung ist eine Maßnahme zur nachträglichen Abdichtung von Kellerwänden von der Innenseite. Sie wird eingesetzt, um das Eindringen von Feuchtigkeit in den Keller zu verhindern. Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Vertikalabdichtung, Drainage.
- Remmers System
- Remmers ist ein Hersteller von Bauchemieprodukten, der auch spezielle Systeme für die Kellerabdichtung anbietet. Diese Systeme bestehen in der Regel aus mehreren Komponenten, die aufeinander abgestimmt sind. Verwandte Begriffe: Dichtungsschlämme, Injektionsmittel, Voranstrich.
- Bausachverständiger
- Ein Bausachverständiger ist eine Person mit besonderer Fachkenntnis im Bauwesen, die Gutachten erstellt und Beratungen durchführt. Er kann bei der Analyse von Bauschäden und der Planung von Sanierungsmaßnahmen helfen. Verwandte Begriffe: Architekt, Bauingenieur, Gutachter.
- Altbau
- Als Altbau werden Gebäude bezeichnet, die vor einer bestimmten Zeit (oft vor dem Zweiten Weltkrieg oder vor einer bestimmten Bauordnung) errichtet wurden. Altbauten weisen oft besondere bauliche Merkmale und Herausforderungen auf. Verwandte Begriffe: Neubau, Bestandsbau, Sanierung.
- Feuchtigkeitsschäden
- Feuchtigkeitsschäden entstehen durch das Eindringen von Feuchtigkeit in Bauteile. Sie können zu Schimmelbildung, Korrosion und anderen Schäden führen. Verwandte Begriffe: Wasserschaden, Schimmelbefall, Bauschaden.
- Horizontalsperre
- Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die horizontal in das Mauerwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie wird oft bei der Sanierung von Altbauten eingesetzt. Verwandte Begriffe: Vertikalabdichtung, Kellerabdichtung, Injektion.
- Drainage
- Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich. Sie wird oft eingesetzt, um das Eindringen von Wasser in Keller zu verhindern oder um das Grundwasser abzusenken. Verwandte Begriffe: Sickerschacht, Dränrohr, Entwässerung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Vorteile hat eine Kellerinnenwandabdichtung?
Eine Innenabdichtung ist oft kostengünstiger und weniger aufwendig als eine Außendichtung, besonders bei beengten Platzverhältnissen oder wenn das Gebäude direkt an ein anderes grenzt. Sie kann auch bei bestimmten Arten von Feuchtigkeitsproblemen eine schnelle Lösung bieten. - Welche Nachteile hat eine Kellerinnenwandabdichtung?
Der Hauptnachteil ist, dass die Ursache der Feuchtigkeit nicht behoben wird. Das Wasser bleibt im Mauerwerk und kann dort langfristig Schäden verursachen. Zudem kann es zu Schimmelbildung hinter der Abdichtung kommen, wenn diese nicht fachgerecht ausgeführt wird. - Welche Alternativen gibt es zur Kellerinnenwandabdichtung?
Die beste Alternative ist in der Regel die Abdichtung von außen. Diese ist jedoch oft aufwendiger und teurer. Weitere Alternativen sind die Injektion des Mauerwerks mit Dichtungsmitteln oder die Installation einer Drainage. - Wie lange hält eine Kellerinnenwandabdichtung?
Die Haltbarkeit einer Innenabdichtung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Qualität der verwendeten Materialien, der fachgerechten Ausführung und der Art der Feuchtigkeit. In der Regel kann man von einer Haltbarkeit von 10 bis 20 Jahren ausgehen. - Was kostet eine Kellerinnenwandabdichtung?
Die Kosten für eine Innenabdichtung variieren je nach Größe des Kellers, Art der verwendeten Materialien und Aufwand der Arbeiten. Im Durchschnitt kann man mit Kosten zwischen 100 und 300 Euro pro Quadratmeter rechnen. - Muss ich einen Fachmann für die Kellerinnenwandabdichtung beauftragen?
Es ist empfehlenswert, einen Fachmann zu beauftragen, da die fachgerechte Ausführung entscheidend für den Erfolg der Abdichtung ist. Ein Fachmann kann die Ursache der Feuchtigkeit richtig analysieren und das passende Abdichtungssystem auswählen. - Welche Vorbereitungen muss ich für die Kellerinnenwandabdichtung treffen?
Die Kellerwand muss gründlich gereinigt und von losen Teilen befreit werden. Eventuell vorhandene alte Anstriche oder Putze müssen entfernt werden. Zudem sollte die Wand trocken sein, bevor mit der Abdichtung begonnen wird. - Kann ich eine Kellerinnenwandabdichtung selbst durchführen?
Grundsätzlich ist es möglich, eine Innenabdichtung selbst durchzuführen, wenn man handwerklich geschickt ist und sich gut informiert hat. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass Fehler bei der Ausführung zu schwerwiegenden Problemen führen können.
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Ich vertraue dem Fachmann.
LG Uschi -
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gegen was dichtet man denn eine feuchte Wand ab? Ich denke gegen Wasser, oder? Der Keller wird komplett von innen abgedichtet, auch der Boden, und zwar mit Remmers Dichtungsschlämme.
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Guten Tag,
das Haus, also die Wände die gedichtet werden sollen, von einem! Fachunternehmen! vorab auf das aufzutragende Material geprüft, können mit Produkten der Firma Remmers bearbeitet werden. Dies natürlich nur bei korrekter Verarbeitung.
Sicherlich gibt es noch Hersteller mit gleichwertigen Produkten.
Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Grüße aus Hannover -
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genau das ist ja bereits geschehen. Das Fachunternehmen hat Proben von den Wänden mitgenommen und daraufhin auch das Angebot
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Aber dann kann seitlich nichts mehr eindringen und sicher auch nicht von unten.
Dann passt doch alles.
Aber eines hätte ich doch gerne gewusst - wie wurde ermittelt, dass dies doch kein Tauwasser ist? -
Kellerabdichtung im Altbau: Viel Erfolg bei der Sanierung!
Feuchte Wände saniert
Guten Tag,
dann wünsch ich Ihnen viel Erfolg!
Gruß aus Hannover -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Innenabdichtung eines feuchten Altbaukellers mit Remmers Produkten. Wichtige Punkte sind die Notwendigkeit einer genauen Ursachenanalyse der Feuchtigkeit, die Prüfung des Untergrunds auf Eignung für eine Innenabdichtung und die korrekte Verarbeitung der Dichtungsschlämme. Zudem wird die Bedeutung einer Horizontalsperre im Zusammenhang mit der Innenabdichtung thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Vor der Ausführung einer Innenabdichtung sollte unbedingt geklärt werden, ob es sich tatsächlich um drückendes Wasser oder um Kondenswasser handelt, wie in Kondenswasser im Keller? Abdichtung vs. Ursachenforschung diskutiert wird. Eine falsche Diagnose kann zu unnötigen oder sogar kontraproduktiven Maßnahmen führen.
✅ Zusatzinfo: Ein Fachunternehmen sollte vorab Proben der Wände nehmen und analysieren, um die Eignung für die Remmers Produkte zu prüfen, wie im Beitrag Kellerabdichtung: Fachfirma-Angebot mit Wandproben-Analyse erwähnt wird. Dies stellt sicher, dass die gewählten Materialien und Methoden für die spezifischen Gegebenheiten des Kellers geeignet sind.
🔴 Risiko: Die Festigkeit des Untergrunds muss für die Dichtungsschlämme geeignet sein. Andernfalls kann es zu Problemen kommen, wie in Dichtungsschlämme: Untergrundfestigkeit & Tauwasser-Ausschluss? angesprochen wird. Eine sorgfältige Prüfung ist daher unerlässlich, um spätere Schäden zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor mit der Abdichtung begonnen wird, sollte eine umfassende Analyse der Feuchtigkeitsursache durchgeführt werden. Der Beitrag Feuchtigkeit im Keller: Ursachenanalyse vor Abdichtung! betont die Wichtigkeit dieser Maßnahme. Zudem sollte die Notwendigkeit einer Horizontalsperre geprüft werden, um ein Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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