Bodenplatte abdichten nach DIN 18195: Teil 4 vs. Teil 6 – Welches Verfahren für Neubau auf Fels?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Abdichtung einer Bodenplatte bei einem Neubau auf Fels gemäß DIN 18195. Es werden die Vor- und Nachteile der Abdichtung nach Teil 4 und Teil 6 der Norm diskutiert, sowie die Verantwortlichkeiten des Bauherrn bezüglich der Drainage. Ein wichtiger Punkt ist die Wasserdurchlässigkeit des Untergrunds und die Notwendigkeit einer fachgerechten Planung und Ausführung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten · 👉 Handlungsempfehlung
Bodenplatte abdichten nach DIN 18195: Teil 4 vs. Teil 6 – Welches Verfahren für Neubau auf Fels?
wir sind sehr verwirrt über die Aussage unserer Baufirma, die uns , die in der frage genannten 2 Möglichkeiten, vorgibt. Wir sind aber der Meinung das nicht wir als Laie diese Entscheidung treffen sollten.
unser Neubau soll auf einer bergspitze entstehen, der Grund ist als nicht vorteilhaft einzustufen (verwitterter bis angewitterter Fels) also schluffig. Wir fragen uns jetzt was die richtige Entscheidung ist, nachdem der Kellerbauer eine Bedenklichkeitsbescheinigung an unsere Hausbaufirma gegben hat.
die 2 Bodenplatten mit den jeweils verschiedenen Abdichtungsmöglichkeiten stehen auch so im Bodengutachten.
für was sollen wir uns entscheiden, ist eine WU-Platte das Allheilmittel gegen aufsteauendes Sickerwasser?
für die Drainage sind wir als Bauherren verantwortlich, gibt es da besondere auflagen?
vielen Dank für ihre Antworten
MfG Sven
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung der Bodenplatte kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung im Gebäude führen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie als Bauherr unsicher sind, welche Abdichtungsnorm für Ihre Bodenplatte auf einem Felsgrund die richtige ist. Die Wahl zwischen DINAbk. 18195-4 (Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser) und DIN 18195-6 (Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser) hängt von den konkreten Wasserverhältnissen an Ihrem Bauort ab.
🔴 Gefahr: Eine falsche Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden im Gebäude führen, die teure Sanierungen nach sich ziehen können.
Ich empfehle Ihnen dringend, sich nicht allein auf die Aussage Ihrer Baufirma zu verlassen. Ein unabhängiges Bodengutachten, das die Wasserverhältnisse (z.B. Sickerwasser, Grundwasser) an Ihrem Standort genau analysiert, ist unerlässlich. Dieses Gutachten sollte die Grundlage für die Wahl der geeigneten Abdichtungsnorm bilden.
Zusätzlich zur Abdichtung nach DIN 18195 ist eine funktionierende Drainage gemäß DIN 4095 wichtig, um das Sickerwasser abzuleiten und den Wasserdruck auf die Bodenplatte zu reduzieren.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie ein unabhängiges Bodengutachten und lassen Sie sich von einem Fachplaner für Abdichtungstechnik beraten, um die optimale Abdichtungslösung für Ihre Bodenplatte zu finden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Neubau auf einer Bergspitze mit verwittertem Fels (schluffig), bei dem die Baufirma die Bauherren vor die Wahl zwischen zwei Abdichtungsverfahren nach DIN 18195 (Teil 4 vs. Teil 6) stellt. Die Verunsicherung der Bauherren ist nachvollziehbar, da es sich um eine fachlich anspruchsvolle Entscheidung handelt, die nicht von Laien getroffen werden sollte.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass die falsche Abdichtung gewählt wird. Bei einem schluffigen, verwitterten Fels kann aufstauendes Sickerwasser zu erheblichem Wasserdruck auf die Bodenplatte führen. Eine unzureichende Abdichtung kann langfristig zu Feuchteschäden, Schimmelbildung und sogar statischen Problemen führen. Die Bedenklichkeitsbescheinigung des Kellerbauers ist ein klares Warnsignal, das nicht ignoriert werden darf.
➕ Ergänzung: Die DIN 18195 wurde inzwischen durch die DIN 18533 abgelöst, die eine differenziertere Betrachtung der Wassereinwirkungsklassen (W1-E bis W4-E) vorsieht. Teil 4 der alten Norm betrifft Abdichtungen gegen Bodenfeuchte (W1-E), während Teil 6 für nicht drückendes Wasser (W2-E) gilt. Bei aufstauendem Sickerwasser auf Fels kann jedoch auch die Einwirkungsklasse W3-E (drückendes Wasser) relevant sein, was eine WU-Konstruktion (wasserundurchlässige Betonbauweise) erforderlich machen würde.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine WU-Platte ein "Allheilmittel" sei, ist irreführend. Eine WU-Konstruktion ist zwar für drückendes Wasser geeignet, erfordert jedoch eine fachgerechte Planung (Rissbreitenbegrenzung, Fugenausbildung) und ist nicht automatisch die richtige Wahl für jede Situation. Zudem muss die WU-Platte mit einer Drainage kombiniert werden, um den Wasserdruck zu reduzieren.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z.B. einen Bauingenieur mit Schwerpunkt Abdichtungstechnik). Dieser sollte auf Basis des Bodengutachtens und der Bedenklichkeitsbescheinigung die korrekte Wassereinwirkungsklasse nach DIN 18533 ermitteln und ein detailliertes Abdichtungskonzept erstellen. Für die Drainage gelten besondere Auflagen gemäß DIN 4095, die ebenfalls vom Sachverständigen festgelegt werden müssen. Lassen Sie sich die Entscheidung nicht von der Baufirma aufdrängen – die Verantwortung für die fachgerechte Planung liegt beim Bauherrn oder dessen Planer.
KI-Analyse (Qwen)
Bei einem Neubau auf verwittertem bis angewittertem Fels mit schluffigem Untergrund besteht ein erhöhtes Risiko für Wasseranfall durch Sickerwasser, Kapillarwirkung und gegebenenfalls Druckwasser – insbesondere bei unzureichender Entwässerung. Die Wahl zwischen DIN 18195-4 (horizontale Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser) und DIN 18195-6 (WU-Platte nach DIN 18533-5 für druckwasserbeanspruchte Bauteile) hängt nicht von der Bodenart allein, sondern von der konkreten hydrogeologischen Situation, der Geländeneigung, der Grundwasserhöhe und der Drainageeffizienz ab.
🔴 Gefahr: Eine reine horizontale Abdichtung nach DIN 18195-4 ist bei potenziell druckwasserführendem Untergrund (z. B. durch Spalten im Fels oder Schluffzwischenschichten) unzureichend und kann zu Aufstau, Feuchteschäden, Salzausblühungen oder struktureller Schädigung der Bodenplatte führen.
⚠️ Korrektur: Eine WU-Platte ist kein "Allheilmittel"; sie ist nur dann wirksam, wenn sie vollständig monolithisch, fugenlos und fachgerecht bewehrt sowie mit dauerhafter, druckwasserdichter Außenabdichtung kombiniert wird – alleinige WU-Ausführung ohne externe Abdichtung oder Drainage ist nicht ausreichend.
➕ Ergänzung: Die Drainage ist nicht nur "Bauherrenverantwortung", sondern muss nach DIN 4095 und DIN 18195-10 fachgerecht dimensioniert, verlegt und an ein geeignetes Ablaufsystem (z. B. Sickergrube oder Anschluss an öffentliche Kanalisation) angeschlossen sein – insbesondere bei Felsstandorten mit unvorhersehbaren Wasserpfaden.
🔴 Gefahr: Die Bedenklichkeitsbescheinigung des Kellerbauers deutet auf erkannte Risiken hin, die nicht durch Laienentscheidungen, sondern durch geotechnische und wasserbauliche Fachgutachten abgesichert werden müssen.
✅ Zustimmung: Ihre Einschätzung, dass diese Entscheidung nicht von Laien getroffen werden sollte, ist vollkommen korrekt und entspricht der baurechtlichen Sorgfaltspflicht gemäß § 636 BGBAbk..
➕ Ergänzung: Ein aktuelles, standortspezifisches hydrogeologisches Gutachten (nicht nur ein allgemeines Bodengutachten) ist zwingend erforderlich, um die Wasserbewegung im Fels zu bewerten – insbesondere bei Bergspitzenlagen mit möglichen oberflächennahen Wasserleitern.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik und Wasserabdichtung (z. B. nach DIN 18008 oder mit Zertifizierung nach RAL-RG 600), der gemeinsam mit einem Geotechniker die konkrete Abdichtungsstrategie – inklusive WU-Platte, Außenabdichtung nach DIN 18195-6, Drainagekonzept und ggf. Rückstauschutz – verbindlich festlegt und dokumentiert.
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- DIN 18195
- Die DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Abdichtung von Bauwerken regelt. Sie legt Anforderungen an die Planung, Ausführung und Materialien von Abdichtungen fest, um Gebäude vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Lastfall, Wasserdruck, Bodenfeuchtigkeit, Sickerwasser. - DIN 4095
- Die DIN 4095 ist eine deutsche Norm, die die Dränung zum Schutz baulicher Anlagen regelt. Sie beschreibt die Planung, Ausführung und Wartung von Dränagesystemen, die dazu dienen, Wasser vom Gebäude abzuleiten und den Wasserdruck auf die Abdichtung zu reduzieren.
Verwandte Begriffe: Dränung, Drainage, Sickerwasser, Wasserdruck, Filterkies. - Bodenplatte
- Die Bodenplatte ist ein tragendes Bauteil, das die Lasten des Gebäudes auf den Baugrund überträgt. Sie bildet die unterste Ebene des Gebäudes und muss gegen Feuchtigkeit aus dem Erdreich geschützt werden.
Verwandte Begriffe: Fundament, Gründungssohle, Lastabtragung, Abdichtung, Perimeterdämmung. - Sickerwasser
- Sickerwasser ist Niederschlagswasser, das durch den Boden sickert und sich im Erdreich sammelt. Es kann je nach Bodenbeschaffenheit und Niederschlagsmenge unterschiedlich stark auftreten und Druck auf die Bauteile ausüben.
Verwandte Begriffe: Niederschlag, Grundwasser, Wasserdruck, Drainage, Abdichtung. - Abdichtung
- Eine Abdichtung ist eine Maßnahme, um Bauteile vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Sie kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wie z.B. Bitumenbahnen, Kunststoffdichtungsbahnen oder mineralischen Dichtungsschlämmen.
Verwandte Begriffe: DIN 18195, Wasserdruck, Sickerwasser, Bodenfeuchtigkeit, Dränung. - Dränung
- Eine Dränung ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich. Sie besteht in der Regel aus Drainagerohren, die rund um das Gebäude verlegt werden. Die Dränung dient dazu, Sickerwasser abzuleiten und den Wasserdruck auf die Bodenplatte zu reduzieren.
Verwandte Begriffe: DIN 4095, Sickerwasser, Wasserdruck, Filterkies, Sickerschicht. - Bodengutachten
- Ein Bodengutachten ist eine Untersuchung des Baugrunds, die Informationen über die Bodenbeschaffenheit, die Tragfähigkeit des Bodens und die Wasserverhältnisse liefert. Es ist eine wichtige Grundlage für die Planung und Ausführung von Bauwerken.
Verwandte Begriffe: Baugrund, Tragfähigkeit, Wasserverhältnisse, Sickerwasser, Grundwasser.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche DIN-Normen sind für die Abdichtung von Bodenplatten relevant?
Die wichtigsten Normen sind DIN 18195 (Abdichtung von Bauwerken) und DIN 4095 (Dränung zum Schutz baulicher Anlagen). DIN 18195 unterteilt sich in verschiedene Teile, die unterschiedliche Lastfälle abdecken (z.B. Bodenfeuchtigkeit, Sickerwasser, drückendes Wasser). Die Wahl der richtigen Norm hängt von den Wasserverhältnissen am Bauort ab. - Was ist der Unterschied zwischen DIN 18195-4 und DIN 18195-6?
DIN 18195-4 regelt die Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser. DIN 18195-6 hingegen bezieht sich auf die Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser. Der wesentliche Unterschied liegt im Wasserdruck, dem die Abdichtung standhalten muss. - Warum ist ein Bodengutachten für die Abdichtung der Bodenplatte wichtig?
Ein Bodengutachten analysiert die Bodenbeschaffenheit und die Wasserverhältnisse am Bauort. Es liefert wichtige Informationen über das Vorhandensein von Sickerwasser, Grundwasser und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Diese Informationen sind entscheidend für die Wahl der geeigneten Abdichtungsnorm und -materialien. - Was ist eine Drainage und wozu dient sie?
Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich. Sie besteht in der Regel aus Drainagerohren, die rund um das Gebäude verlegt werden. Die Drainage dient dazu, Sickerwasser abzuleiten und den Wasserdruck auf die Bodenplatte zu reduzieren, wodurch die Abdichtung entlastet wird. - Kann ich als Bauherr die Entscheidung über die Abdichtungsnorm selbst treffen?
Nein, die Entscheidung über die Abdichtungsnorm sollte nicht von Laien getroffen werden. Sie erfordert Fachkenntnisse über die Wasserverhältnisse am Bauort, die verschiedenen Abdichtungssysteme und die relevanten Normen. Ziehen Sie unbedingt einen Fachplaner für Abdichtungstechnik hinzu. - Welche Risiken bestehen bei einer fehlerhaften Abdichtung der Bodenplatte?
Eine fehlerhafte Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden im Gebäude führen, wie z.B. feuchte Wände, Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz. Diese Schäden können teure Sanierungen nach sich ziehen und die Wohnqualität beeinträchtigen. - Was ist Sickerwasser?
Sickerwasser ist Niederschlagswasser, das durch den Boden sickert und sich im Erdreich sammelt. Es kann je nach Bodenbeschaffenheit und Niederschlagsmenge unterschiedlich stark auftreten und Druck auf die Bauteile ausüben. - Was ist bei einem Neubau auf Fels zu beachten?
Bei einem Neubau auf Fels ist besonders auf die Ableitung von Sickerwasser zu achten, da Fels wenig wasserdurchlässig ist und sich das Wasser stauen kann. Eine sorgfältige Planung der Drainage ist daher unerlässlich.
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Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Abdichtung einer Bodenplatte in Eigenleistung. - Kosten für die Abdichtung der Bodenplatte
Übersicht über die Kosten für verschiedene Abdichtungsmethoden.
-
Abdichtung Bodenplatte: Lastfälle, Sperrung & WU-Sohle
Hier kannst du lesen,
wann Du eine Sperrung, gegen welchen Lastfall benötigst.
Ferner kannst du Lesen, was eine Wasserundurchlässig-Sohle ist und wie diese erstellt werden sollte.
Nur eines kann ich nicht abschließend beantworten. Die Gelehrten weigern sich zu einem Ergebnis zu erlangen.
Ob eine weiße Wanne oder eine Wasserundurchlässige Konstruktion, zusätzliche eine Dampfsperrung bedarf. Ich meine klar JA, andere meine NEIN. Soweit geht der Konsens aber noch, dass wenn Dampfdichte Beläge aufgebracht werden, dann aber auf jeden Fall JA. -
DIN 18195-4: Abdichtung bei Neubau auf Fels möglich?
sind die Durchlässigkeitswerte richtig?
vielen Dank Mark garden für ihre Antwort,
also verstehe ich das richtig, wenn wir ordentlich und penibel nach Teil 4 abdichten müsste es in unseren Fall auch funktionieren? (bitte ehrliche Antwort )
im gutachten wird bei angewitterten bis verwitterten Granit von einer Wasserdurchlässigkeit 10-5 bis 10-6 m/s ausgegangen, ist das richtig. laut ihrem Link (Tabelle) entspricht das sndigen Lehm, bzew. sandigen Kies
MfG Sven -
Bauherren-Verantwortung: Drainage – Planung und Vereinbarung
wenn ich das lese:
"für die Drainage sind wir als Bauherren verantwortlich" .. dann warte
ich voller Spannung auf Kommentare der mitlesenden, mitdenkenden und
mitschreibenden Bauherrenriege - hoffentlich sind nicht alle beim skifahren 🙂
die klassische frage im Schadensfall: was war vereinbart, wer hat geplant? -
🔴 Risiko Drainage: Bauherren-Haftung bei Fehlplanung!
Selig sind die Skifahrern?
OK, wie gewünscht hier der Profilaienbauherrenkommentar: "Werter Fragesteller, sehen sie mal auf das Ding, was sie da gerade in der Hand haben. Genau, das nennt sich umgangssprachlich 'Arschkarte'! Markus L. Sollacher hat in seinem letzten Satz die richtige Frage aufgeworfen. Wenn Sie für einen Teil des Gesamtkonzeptes (und zu dem gehört eine Drainage) verantwortlich sind, dann findet sich kein Unternehmer, der sich für das Gesamtkunstwerk verantwortlich fühlt. Und nun erklären sie mal einem Richter mit ihren nassen Füßen, dass die Probleme nichts mit der Drainage und er Art der Verlegung zu tun haben, und dass sie beim Verlegen der Drainage ganz bestimmt nicht das Werk des beklagten Unternehmers beschädigt haben ... " -
Bodenplatte auf Bergspitze: Drainage wirklich notwendig?
Wenn Sie ...
Werter Fragesteller
wirklich - genau - auf der Bergspitze bauen, brauchen Sie eigentlich keine Drainage, weil das Wasser ja auf allen Seiten den Berg runter läuft.
Wenn Sie ein bissel unterhalb der eigentlichen Kuppe bauen, haben Sie das Problem, dass Sie alles Wasser, das von oben kommt, gegen Ihren Bau bekommen.
Da hilft 18195-4 wenig. Stellt sich auch die Frage nach dem Höhenniveau. Schütten Sie auf, wenn ja, mit was?
Dürfen Sie eine Drainage überhaupt anschließen/betreiben? Manche Gemeinden stellen sich da quer!
Insgesamt gehört für Ihren Bau erstmal ein Konzept für die Abdichtung erstellt.
Das ist die tollste Masche der Verantwortungsumgehung, die ich bisher erlebt habe.
An sonsten kann ich Christian (toll formuliert 😉 nur zustimmen.
Sie werden - bei der derzeitigen Verantwortungslage - im er die besagte Karte in der Hand haben.
Ach ja, WU alleine macht nicht glücklich, da braucht es schon ein bissel mehr! -
Abdichtung & Drainage: Ausführung aus einer Hand!
Durchlässigkeitswerte.
Sie hätte damit selbige Durchlässigkeitswerte wie in der Tabelle genannt.
Das mit den Drainagearbeiten habe ich ja ganz überlesen. Asche auf mein Haupt.
Wenn Sie den Link Richtig verfolgt haben, werden Sie lesen, dass eine Abdichtung geplant werden muss. Die Ausführung der Arbeiten sollte Möglichst in einer Hand sein. Schuldzuweisungen wie schon vor beschrieben.
Wenn nun Sie alle Parameter einhalten (und das bei dem Anschluss der Dränungsanlage auch können) können Sie selbstverständlich nach Teil 4 Abdichten. Sollte aber nur einer fehlen - dann ist wieder Neu zu entscheiden.
Fragen über Fragen, welche dann aber bei der Aufstellung eines Abdichtungskonzept abgearbeitet werden können. -
Bodenplatte Abdichtung: Was ist wirklich wichtig?
der Wald und die Bäume ..
so, Abdichtung ist thematisiert. das ist alles? wirklich? 😉 -
Baumängel-Diagnose: Verantwortlichkeit & Fehlplanung
Quercus verantwortlichkeitsweiterschiebus, ...
Quercus verantwortlichkeitsweiterschiebus, acer fehlplanicus, cerasus schnittstellenproblematicus, abies unkenntnicus, pinus morbidus, fagus pfuschus, ...
sind vermutlich einige der Bäume. Und mls vermisst wahrscheinlich den Revierförster, oder? -
Neubau-Fallstricke: Frühwarnsystem durch Forum-Wissen
:-)) )
seltene gewächse - zumindest dem Namen nach - in Wirklichkeit leider
gar nicht selten.
der Klassiker unter den ratschlägen: umfassender bauen denken lernen 🙂
nach fallstricken suchen und eigenes frühwarnsystem installieren.
wie? im Forum lesen, lesen, lesen .. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Bodenplatte abdichten: DINAbk. 18195-4 vs. -6 bei Neubau auf Fels
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Abdichtung einer Bodenplatte bei einem Neubau auf Fels gemäß DIN 18195. Es werden die Vor- und Nachteile der Abdichtung nach Teil 4 und Teil 6 der Norm diskutiert, sowie die Verantwortlichkeiten des Bauherrn bezüglich der Drainage. Ein wichtiger Punkt ist die Wasserdurchlässigkeit des Untergrunds und die Notwendigkeit einer fachgerechten Planung und Ausführung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Risiko Drainage: Bauherren-Haftung bei Fehlplanung! wird auf die Risiken hingewiesen, wenn Bauherren die Verantwortung für die Drainage übernehmen, ohne über das nötige Fachwissen zu verfügen. Dies kann im Schadensfall zu erheblichen Problemen führen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Abdichtung & Drainage: Ausführung aus einer Hand! betont die Wichtigkeit, dass Abdichtung und Dränungsanlage idealerweise von einem Unternehmen geplant und ausgeführt werden sollten, um spätere Schuldzuweisungen zu vermeiden. Eine sorgfältige Planung des Abdichtungskonzepts ist unerlässlich.
📊 Fakten: Die Wasserdurchlässigkeit des verwitterten Granits wird im Gutachten mit 10-5 bis 10-6 m/s angegeben, was laut Tabelle sandigem Lehm entspricht. Diese Information ist relevant für die Wahl des geeigneten Abdichtungsverfahrens.
👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten sich umfassend informieren und die Planung der Abdichtung und Drainage nicht allein der Baufirma überlassen. Das Forum bietet hierfür wertvolle Informationen, wie im Beitrag Neubau-Fallstricke: Frühwarnsystem durch Forum-Wissen hervorgehoben wird. Es ist ratsam, ein Bodengutachten erstellen zu lassen und die Ergebnisse bei der Planung zu berücksichtigen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "DIN, Bodenplatte, Abdichtung, Neubau". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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