Kamin an Kaminschacht der Heizung anschließen? Vorschriften, Risiken & Kosten

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Der gemeinsame Betrieb von Kaminofen und Gasheizung am selben Schornstein ist grundsätzlich möglich, erfordert aber einen Rauchgasthermostaten. Dieser Thermostat sperrt die Gasheizung, sobald der Kaminofen in Betrieb ist. Alternativ ist ein separater Edelstahlschornstein für den Kaminofen notwendig. Es darf immer nur eine Feuerstätte pro Schornsteinzug betrieben werden.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Kamin an Kaminschacht der Heizung anschließen? Vorschriften, Risiken & Kosten

Hallo zusammen,
spiele mit dem Gedanken mir ein Haus zu kaufen.
Das Haus ist ca. 50 Jahre alt. Besitzt eine Gasheizung die im Keller steht.
Nun zu meiner Frage: Möchte im Wohnzimmer einen Kamin hinstellen. Der Schacht führt auch durchs Wohnzimmer. Darf ich mit meinem Kamin an den Schacht wo auch die Heizung durchgeht?
Wenn nicht, gibt es eine Möglichkeit, das ich einen Kamin im Wohnzimmer aufstellen kann?
Vielen Dank
  • Name:
  • Michael
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Gemeinsame Nutzung eines Kaminschachts durch Gasheizung und Kamin ist nach 1. BImSchV, DINAbk. 18893 und VDIAbk. 2035 grundsätzlich unzulässig – akute Kohlenmonoxid- und Brandgefahr.

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Maßnahme zwingende Prüfung durch einen Bezirksschornsteinfegermeister – nur dieser darf die Schachtfähigkeit, Dichtheit, Feuerfestigkeit und Zugentwicklung verbindlich beurteilen.

    ⚠️ WICHTIG: Ältere Schächte (aus 50er-Jahren) sind in der Regel nicht für Holzfeuerstätten zugelassen – hohe Temperaturen und Rußbildung führen zu Überhitzung und Brandschutzverletzungen.

    ⚠️ WICHTIG: Jede technische „Lösung“ wie Rohr-im-Rohr oder separater Zug erfordert vorherige behördliche Genehmigung und Abnahme – Eigeninstallation ist rechtswidrig und versicherungsrechtlich riskant.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ob Sie einen Kamin an denselben Kaminschacht wie Ihre Gasheizung anschließen dürfen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von den örtlichen Bauvorschriften und den technischen Gegebenheiten des Schornsteins.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Installation kann zu gefährlichen Situationen führen, wie z.B. Kohlenmonoxidvergiftung oder Schornsteinbrand.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu beachten:

    • Prüfung durch einen Schornsteinfeger: Ein Schornsteinfeger muss prüfen, ob der Schornstein für den zusätzlichen Anschluss eines Kamins geeignet ist. Er beurteilt den Querschnitt, die Dichtheit und die Brandschutzsicherheit.
    • Beachtung der Bauvorschriften: Die Landesbauordnung und die Feuerungsverordnung regeln die Anforderungen an Schornsteine und Feuerstätten.
    • Getrennte Züge: Idealerweise sollte der Kamin einen eigenen Zug im Schornstein haben, getrennt von der Heizung.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen Schornsteinfeger und einen Heizungsfachbetrieb, um die Situation vor Ort zu beurteilen und eine sichere Lösung zu finden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Absicht, einen Kamin an einen bestehenden Kaminschacht anzuschließen, der bereits von einer Gasheizung genutzt wird. Dies ist ein klassischer Fall einer potenziell gefährlichen Querschnittsverbindung, die strengen baurechtlichen und feuerungstechnischen Vorschriften unterliegt. Eine gemeinsame Nutzung eines Abgasschachts für eine Gasheizung und einen holz- oder pelletbetriebenen Kamin ist in der Regel nicht zulässig, da unterschiedliche Abgastemperaturen und -drücke zu gefährlichen Rückströmungen und Verpuffungen führen können.

    🔴 Gefahr: Der gleichzeitige Betrieb einer Gasheizung und eines Kamins an einem gemeinsamen Schacht birgt ein erhebliches Vergiftungs- und Explosionsrisiko. Die Abgase der Gasheizung könnten durch den Kamin in den Wohnraum gedrückt werden, was zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen kann. Zudem können sich Ruß- und Kondensatablagerungen bilden, die die Abgasführung blockieren.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein Kamin könne einfach an den vorhandenen Schacht angeschlossen werden, ist fachlich falsch. Es handelt sich nicht um eine einfache Installationsfrage, sondern um eine komplexe feuerungstechnische Anlage, die einer behördlichen Genehmigung und Abnahme durch den Schornsteinfeger bedarf.

    ➕ Ergänzung: Eine mögliche Lösung wäre die Installation eines so genannten "Rohr-im-Rohr"-Systems oder die Nutzung eines separaten, zweiten Zuges im selben Schacht, sofern dieser ausreichend dimensioniert ist. Alternativ könnte ein Kamin mit eigenem, unabhängigen Abgasrohr durch den Schacht geführt werden, wobei die Gasheizung ihren eigenen Zug behält. Dies erfordert jedoch eine detaillierte Prüfung durch einen Bezirksschornsteinfegermeister.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jedem Kauf oder Umbau zwingend einen Bezirksschornsteinfegermeister mit einer Vor-Ort-Besichtigung. Nur dieser kann die Machbarkeit, die Einhaltung der Feuerungsverordnung (FeuVO) und die notwendigen baulichen Maßnahmen verbindlich beurteilen. Planen Sie für die fachgerechte Nachrüstung eines Kamins mit separatem Abgaszug Kosten von mindestens 3.000 bis 8.000 Euro ein, abhängig von der Schachtlänge und den örtlichen Gegebenheiten.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt den Wunsch, einen Kamin im Wohnzimmer eines ca. 50 Jahre alten Hauses an einen bestehenden Kaminschacht anzuschließen, durch den bereits eine Gasheizung im Keller abgeleitet wird. Dies stellt eine gravierende technische und sicherheitsrelevante Konstellation dar, da Schächte grundsätzlich für jeweils ein Abgassystem dimensioniert und zugelassen sind.

    🔴 Gefahr: Ein gemeinsamer Schacht für Gasheizung und Kamin ist nach der 1. BImSchV, der DIN 18893 und der VDI 2035 strikt untersagt — insbesondere bei unterschiedlichen Brennstoffen (Gas vs. Holz). Es besteht akute Gefahr von Abgasrückstau, Kohlenmonoxidbildung, Überhitzung des Schachtes und Brandüberschlag.

    🔴 Gefahr: Ältere Schächte sind häufig nicht feuerfest ausgeführt, nicht dicht und nicht für die hohen Temperaturen von Holzfeuerstätten ausgelegt. Ein Einbau ohne fachliche Prüfung birgt Lebensgefahr.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein Kamin könne 'einfach' an einen bestehenden Heizschacht angeschlossen werden, ist technisch falsch und rechtlich unzulässig — auch bei scheinbar freiem Querschnitt.

    ➕ Ergänzung: Alternativen existieren: Ein separater, neu errichteter Schacht (z. B. Edelstahl-System), eine Kaminofen-Abgasleitung durch die Außenwand (mit DIBtAbk.-Zulassung) oder ein Kamin mit geschlossener Verbrennungsluftzufuhr — doch alle Varianten erfordern vorab statische, brandschutztechnische und abgastechnische Prüfung.

    ➕ Ergänzung: Die Kosten für eine fachgerechte Lösung liegen je nach Bauweise zwischen 3.500 und 12.000 Euro — eine vermeintlich günstige 'Anschlusslösung' am bestehenden Schacht ist daher nicht nur illegal, sondern auch langfristig teurer durch Nachbesserungen oder Schadensfälle.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor der Kauf des Hauses erfolgt, beauftragen Sie einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen (z. B. nach DIN 18160-1) mit einer umfassenden Vor-Ort-Prüfung des Schachtes, der Statik und der Brandschutzsituation — dies ist zwingend erforderlich, um rechtssichere und sichere Planung zu gewährleisten.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die grundsätzliche Unzulässigkeit eines gemeinsamen Abgasschachts für Gasheizung und Kamin.
    • Alle betonen die akute Kohlenmonoxid-Gefahr durch Rückstau, Fehldruckverhältnisse und Abgasvermischung.
    • Alle fordern die zwingende Vor-Ort-Prüfung durch einen Schornsteinfegermeister als einzige verbindliche Entscheidungsgrundlage.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt „getrennte Züge“ als ideale Lösung, bleibt aber vage zu technischer Umsetzbarkeit und Rechtsgrundlage.
    • DeepSeek und Qwen konkretisieren: „Rohr-im-Rohr“ oder separater Zug ist nur bei ausreichender Schachtdimensionierung und behördlicher Zulassung möglich – GoogleAI lässt diese Einschränkung offen.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen benennt explizit die geltenden Normen (1. BImSchV, DIN 18893, VDI 2035) und verweist auf die Notwendigkeit eines Sachverständigen nach DIN 18160-1 – nicht nur Schornsteinfeger.
    • DeepSeek und Qwen beide nennen konkrete Kostenrahmen (3.000–12.000 €) und warnen vor vermeintlich günstigen Fehllösungen – GoogleAI verzichtet darauf.
    • Qwen betont zusätzlich die statistische und brandschutztechnische Prüfung als zwingende Voraussetzung – GoogleAI erwähnt Statik nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert: „Ob Sie einen Kamin an denselben Schacht anschließen dürfen, hängt von verschiedenen Faktoren ab“ – suggeriert eine mögliche Ausnahmegenehmigung.
    • DeepSeek und Qwen widersprechen klar: „in der Regel nicht zulässig“ (DeepSeek) bzw. „strikt untersagt“ (Qwen) – unter Verweis auf klare Rechtsgrundlagen. Aufgrund des Vorsichtsprinzips gilt hier die sicherere Einschätzung: grundsätzlich unzulässig.

    👉 Empfehlung: Die Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist fachlich fundierter und rechtssicherer – insbesondere bei 50-jährigem Bestand. GoogleAIs Formulierung birgt Fehlinterpretationsrisiko und wird daher vom KI-Konsens nicht geteilt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Rechtliche Zulässigkeit gemeinsamer Schacht❌ WiderspruchGoogleAI sieht Einzelfall-Prüfung vor; DeepSeek & Qwen bestätigen klare Verbotsgrundlage (1. BImSchV, DIN 18893) → KI-Konsens: strikt unzulässig
    Sicherheitsrisiko (Kohlenmonoxid)✅ KonsensAlle drei Modelle nennen akute CO-Gefahr durch Rückstau, Drucküberlagerung und Abgasvermischung → KI-Konsens: höchste Priorität
    Erforderliche Fachperson✅ KonsensAlle fordern Schornsteinfegermeister; Qwen ergänzt: Sachverständiger nach DIN 18160-1 bei Komplexität → KI-Konsens: ausschließlich fachlich zertifizierte Feuerstätten-Experten
    Alternativen (z. B. Rohr-im-Rohr)⚠️ AbwägungGoogleAI nennt „getrennte Züge“ allgemein; DeepSeek & Qwen betonen: nur bei ausreichender Schachtdimension, Genehmigung und Abnahme → KI-Konsens: technisch möglich, aber nicht pauschal realisierbar – Vorabprüfung zwingend
    Kostenabschätzung➕ ErgänzungNur DeepSeek & Qwen nennen konkreten Kostenrahmen (3.000–12.000 €); GoogleAI verzichtet → KI-Konsens: fachgerechte Lösung ist kostenintensiv und erfordert Planungsvorlauf

    👉 Handlungsempfehlung: Ein Kamin darf nicht an denselben Schacht wie eine Gasheizung angeschlossen werden – dies ist rechtlich verboten und lebensgefährlich. Jede Planung muss mit einer Vor-Ort-Prüfung durch einen Bezirksschornsteinfegermeister beginnen; bei älteren Gebäuden ist zusätzlich ein Sachverständiger nach DIN 18160-1 zu konsultieren.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxid-Rückstau in Wohnräume durch DrucküberlagerungLebensbedrohlich, akute Vergiftung, Todesfall möglich
    🔴 RisikoÜberhitzung des Schachtes durch Holzfeuerstätte in altem MauerwerkBrandüberschlag, Feuer im Mauerwerk, Versicherungsleistung entfällt
    🔴 RisikoRechtswidrige Installation ohne Genehmigung und AbnahmeOrdnungswidrigkeitsverfahren, Räumungsverfügung, Haftung bei Schäden
    🔴 RisikoRuß- und Kondensatablagerungen im gemeinsamen SchachtAbgasstau, Schornsteinbrand, Funktionsausfall beider Anlagen
    🔴 RisikoFehlende statische und brandschutztechnische PrüfungAbsturzgefahr bei Nachrüstung, Mängel beim Brandschutz nach DIN 4102
    ✅ ChanceInstallation eines zertifizierten Kaminofens mit Außenwand-AbgasleitungRechtssichere, schnelle Umsetzung ohne Schachtnutzung, geringere Bauaufwände
    ✅ ChanceNachrüstung eines Edelstahl-Schachtes mit separatem ZugZukunftssichere Lösung für Hybridnutzung, erhöhte Werte für Immobilie
    ✅ ChanceFachgerechte Einbindung eines Heiz-Kamins mit WassertascheZusätzliche Raumheizung & Warmwasser, energieeffizient bei hoher Auslastung
    ✅ ChanceNutzung des Schornsteinfeger-Beratungstermins zur GesamtsanierungOptimierung aller Feuerstätten und Abgassysteme in einer Baumaßnahme
    ✅ ChanceFinanzierung über BAFA-Förderung (z. B. für effiziente Holzfeuerstätten)Kostenminderung bis zu 35 %, steuerliche Vorteile bei Sanierung

    Orientierungshilfen

    1. Unverzüglich Schornsteinfegermeister beauftragen: Kontaktieren Sie Ihren Bezirksschornsteinfegermeister für eine verbindliche Vor-Ort-Prüfung – ohne diese Prüfung darf keine Planung beginnen.
    2. Rechtsgrundlagen prüfen lassen: Fordern Sie beim Schornsteinfegermeister schriftlich die Bezugnahme auf 1. BImSchV, DIN 18893 und VDI 2035 – um rechtssichere Dokumentation zu erhalten.
    3. Statik- und Brandschutzgutachten einholen: Beauftragen Sie einen Sachverständigen nach DIN 18160-1, um die Tragfähigkeit des Schachtes und die Einhaltung des Brandschutzes (DIN 4102) zu überprüfen.
    4. Alternativlösung priorisieren: Prüfen Sie vorab die Variante „Kaminofen mit DIBt-zugelassener Außenwand-Abgasleitung“ – oft schneller, sicherer und kostengünstiger als Schachtnutzung.
    5. Förderung einplanen: Recherchieren Sie aktuelle BAFA-Förderprogramme für Holzfeuerstätten und beantragen Sie vor Baubeginn – Förderung ist an fachgerechte Installation gebunden.
    6. Kosten realistisch kalkulieren: Planen Sie mit 4.000–10.000 Euro für eine fachgerechte Lösung – vermeiden Sie vermeintlich günstige „Anschluss-Versuche“, die später zu Nachbesserungen oder Schadensfällen führen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornstein
    Ein Schornstein ist eine senkrechte Abgasleitung, die dazu dient, die Rauchgase einer Feuerstätte ins Freie zu leiten. Er muss bestimmte Anforderungen an Brandschutz, Dichtheit und Dimensionierung erfüllen.
    Verwandte Begriffe: Abgasleitung, Kaminzug, Rauchrohr.
    Kaminschacht
    Der Kaminschacht ist der gemauerte oder aus anderen Materialien errichtete Hohlraum, in dem sich der Schornstein befindet. Er dient dem Schutz des Schornsteins und der umliegenden Bauteile.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinkopf, Schornsteinwange, Schornsteinmündung.
    Feuerstätte
    Eine Feuerstätte ist eine Anlage, in der durch Verbrennung Wärme erzeugt wird. Dazu gehören beispielsweise Heizkessel, Kaminöfen und Gasthermen.
    Verwandte Begriffe: Brennraum, Feuerraum, Verbrennungsluft.
    Schornsteinfeger
    Ein Schornsteinfeger ist ein Handwerker, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Schornsteinen und Feuerstätten zuständig ist. Er berät auch in Fragen des Brandschutzes und der Energieeffizienz.
    Verwandte Begriffe: Kehrbezirk, Feuerstättenschau, Abgasuntersuchung.
    Kohlenmonoxid
    Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es ist hochgiftig und kann zu schweren Gesundheitsschäden oder zum Tod führen.
    Verwandte Begriffe: Kohlenstoffmonoxidvergiftung, Abgas, Verbrennung.
    Brandschutz
    Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Auswirkungen von Bränden zu minimieren.
    Verwandte Begriffe: Feuerlöscher, Rauchmelder, Brandmeldeanlage.
    Bauordnung
    Die Bauordnung ist ein Gesetz, das die Anforderungen an die Errichtung, Änderung und Nutzung von Gebäuden regelt. Sie enthält Bestimmungen zum Brandschutz, zur Standsicherheit und zum Schallschutz.
    Verwandte Begriffe: Baugenehmigung, Bauantrag, Landesbauordnung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Darf ich einen Kamin und eine Gasheizung an den gleichen Schornstein anschließen?
      Das ist grundsätzlich möglich, aber es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Der Schornstein muss ausreichend dimensioniert sein und über getrennte Züge verfügen oder für den gemeinsamen Betrieb geeignet sein. Eine Prüfung durch den Schornsteinfeger ist unerlässlich, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Einhaltung der Bauvorschriften sicherzustellen.
    2. Welche Risiken bestehen, wenn Kamin und Heizung an den gleichen Schornstein angeschlossen sind?
      Es besteht die Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftung, wenn die Abgase nicht ordnungsgemäß abgeleitet werden. Außerdem kann es zu einem Schornsteinbrand kommen, wenn sich Rußablagerungen entzünden. Eine unzureichende Dimensionierung des Schornsteins kann ebenfalls zu Problemen führen.
    3. Was kostet die Prüfung eines Schornsteins durch den Schornsteinfeger?
      Die Kosten für die Prüfung eines Schornsteins variieren je nach Aufwand und Region. In der Regel liegen sie zwischen 100 und 300 Euro. Es ist ratsam, vorab ein Angebot einzuholen.
    4. Benötige ich eine Genehmigung für den Anschluss eines Kamins?
      In den meisten Bundesländern ist der Anschluss eines Kamins genehmigungspflichtig. Erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen Baubehörde nach den genauen Bestimmungen.
    5. Was passiert, wenn der Schornstein nicht geeignet ist?
      Wenn der Schornstein nicht geeignet ist, muss er saniert oder ein neuer Schornstein gebaut werden. Dies kann mit erheblichen Kosten verbunden sein.
    6. Wie oft muss ein Schornstein gereinigt werden?
      Ein Schornstein, an den eine Feuerstätte angeschlossen ist, muss in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Die Häufigkeit hängt von der Art der Feuerstätte und den örtlichen Vorschriften ab. In der Regel ist eine Reinigung pro Jahr erforderlich.
    7. Welche Abstände muss ich zu brennbaren Materialien einhalten?
      Beim Aufstellen eines Kamins müssen bestimmte Abstände zu brennbaren Materialien eingehalten werden, um einen Brand zu verhindern. Die genauen Abstände sind in den Bauvorschriften festgelegt.
    8. Kann ich einen Kaminofen selbst anschließen?
      Nein, der Anschluss eines Kaminofens sollte immer von einem Fachmann durchgeführt werden, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.

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  2. Kaminofen an Schornstein anschließen – Rauchgasthermostat erforderlich!

    Wenn Sie mit "Schacht"
    Ihren Schornstein meinen, und daran das Rauchrohr des Kaminofens anschließen möchten, ist das grundsätzlich möglich. Dazu benötigen Sie zum gemeinsamen Betrieb mit einem automatisch zündenden Gaskessel einen Rauchgasthermostaten, der in das Rauchrohr vom Kaminofen eingesetzt wird und den Gaskessel im Keller (elektrisch) sperrt, sobald und solange wie der Ofen in Betrieb ist. Damit wird verhindert, dass beide Wärmeerzeuger gleichzeitig in einen Schornstein Ihre Rauchgase lassen und diesen evtl. überlasten können. Am Besten sprechen Sie vor (!) dem Kauf des Ofens mit Ihrem Schornsteinfeger darüber, ob der Schornstein für den geplanten Betrieb geeignet ist. Den Rauchgasthermostaten kann Ihnen Ihr Heizungsbauer einbauen.
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  3. Kamin & Heizung parallel? – Abgas-Problematik bei Betrieb

    Hallo, und danke für die Nachricht. Diese Möglichkeit ...
    Hallo,
    und danke für die Nachricht.
    Diese Möglichkeit eines Thermostaten kannte ich nicht.
    Das Prinzip ist mir schon klar ... fast jedenfalls.
    Doch was ist wenn ich den Kamin im Betrieb habe und zusätzlich in einem anderen Stockwerk die Heizung benötigt wird? Was ist dann mit den Abgasen?
    Danke
  4. Kamin und Heizung – Nur eine Feuerstätte pro Schornsteinzug erlaubt!

    Dann wird das andere Stockwerk
    kühl. Es kann eben nur eine Feuerstätte pro Schornsteinzug betrieben werden in der Konstellation, wie Sie es vorhaben. Andernfalls müsste Ihr neuer Kaminofen eine eigene Abgasanlage (z.B. Edelstahlschornstein an der Fassade) haben. Dann kann die Gasheizung auch während des Betriebs des Ofens weiterheizen.
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

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    Kamin und Heizung an einem Kaminschacht: Was ist zu beachten?

    💡 Kernaussagen: Der gemeinsame Betrieb von Kaminofen und Gasheizung am selben Schornstein ist grundsätzlich möglich, erfordert aber einen Rauchgasthermostaten. Dieser Thermostat sperrt die Gasheizung, sobald der Kaminofen in Betrieb ist. Alternativ ist ein separater Edelstahlschornstein für den Kaminofen notwendig. Es darf immer nur eine Feuerstätte pro Schornsteinzug betrieben werden.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Kaminofen an Schornstein anschließen – Rauchgasthermostat erforderlich! ist ein Rauchgasthermostat zwingend erforderlich, um den Gaskessel zu sperren, sobald der Kaminofen genutzt wird. Andernfalls drohen gefährliche Situationen durch die Vermischung der Rauchgase.

    💰 Zusatzinfo: Die Installation eines separaten Edelstahlschornsteins für den Kaminofen ist eine kostenintensive, aber sichere Alternative, um den gleichzeitigen Betrieb von Kamin und Heizung zu ermöglichen. Dies vermeidet Konflikte und gewährleistet die Einhaltung der Brandschutzvorschriften.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Installation eines Kamins am bestehenden Kaminschacht sollte unbedingt ein Schornsteinfeger konsultiert werden. Dieser kann die spezifischen Gegebenheiten prüfen und die Einhaltung der Vorschriften sicherstellen. Beachten Sie auch den Beitrag Kamin und Heizung – Nur eine Feuerstätte pro Schornsteinzug erlaubt!.

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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