Suchefunktion BAU.DE Forum Kamin und Kachelofen 1531: Kamin mit Lüftungsanlage

Kamin und Kachelofen

Thüringer Ofenkacheln: Qualitäts-Ofenkacheln ab 5 Euro!
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Kamin mit Lüftungsanlage 01.11.08
Hallo,
wir wollen in unseren sanierten Altbau mit kontrollierter Vallox-Lüftungsanlage einen Kaminofen mit 4-5kW einbauen.
Ein ungenutzter Schornstein ist vorhanden (alter Standard, schätze innen ca. 15x15cm)
Das Haus ist sehr dicht (Blowerdoortest Wechselrate 1,3/h).
Das Volumen im Wohnzimmer-Küchenbereich (im EG) ist recht groß (ca. 150 m³), so dass nicht unbedingt ein raumluftunabhängiger Kamin angeschafft werden muss.
Nun besteht ja prinzipiell das Risiko, dass Rauch bei Unterdruck ins Haus gesaugt wird.
Ich suche daher nach einer Lösung:
1. ein Fenster manuell auf Kippstellung bei Kaminbetrieb wird vom Schornsteigfeger nicht akzeptiert.
2. Die Lüftungsanlge manuell ausschalten wird auch nicht akzeptiert.
3. Es gibt ja teure Differenzdruckwächter (P4 ca. 400 Euro), die bei Unterdruck die Lüftungsanlage abschalten.
Problem hierbei: Lüftungsanlage (und deren Stromversorgung, welche zu unterbrechen wäre) steht auf Spitzboden, der per Dampfbremse sowohl vom Rest des Hauses als auch gegen außen getrennt sind.
Ich müsste also einen Druckschlauch durch das Dach nach draußen führen (oder in den Schornstein, wenn das erlaubt ist???) und einen durch den Dachboden ins Dachgeschoss (da sollte prinzipiell ja der gleiche Druck herrschen wie im EG) oder muss die Innendrucksonde direkt beim Kamin sein? Könnte man in diesem Fall die Druckleitung (z.B. Edelstahlrohr)durch den Schornstein legen? Oder entstünde hier durch die hohe Temperatur in dem Edelstahlröhrchen ein Auftrieb und Druckunterschied?
Hat sonst jemand Vorschläge/Ideen?
1000 Dank
Peter
Name: Peter  

  1. Falsch verstanden. 04.11.08
    Dass ein Differenzdruckschalter bei Kombinationen Holzofen/Abluftanlage sinnvoll und richtig ist, steht außer Frage. Auch das mögliche Problem haben Sie richtig geschildert.
    Doch noch einmal: Gemessen wird in jeden Fall NUR der Diff.druck im AUFSTELLraum des Kamins, also meist dem Wohnraum. Dort wird ein Röhrchen den Luftdruck im Raum und das andere Röhrchen den Luftdruck im Rauchrohr zum Schornstein hin messen. Ist nun der Druck im Aufstellraum um mehr als 4 Pascal KLEINER als im Rauchrohr, könnte durch die (relativ) undichte Glastür des Ofens Rauchgase (mit meist sehr hohem CO-Gehalt=tödlich) in den Raum strömen. Deshalb soll der "Unterdruckerzeuger" Abluftventilator in diesem Fall abschalten, solange der Druckunterschied anhält. Hat sich durch guten Zug im Schornstein ein passender "Gegen"unterdruck gebildet, wird der Diff.druck schalter den Abluftventilator wieder freigeben.
    Sie brauchen daher zu Ihrem Lüftungsgerät im Dachboden nur eine passende Strom-Steuerleitung zu verlegen und richtig anzuschliessen.
    Mit sonnigem Gruß... Lb
    Name: Rudolf Lüneborg   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.oekowaerme.de
 

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