Klinkerfugen ausbessern: Mörtel selber mischen – Anleitung, Mischverhältnis & Tipps?
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026
Die Diskussion dreht sich um das Ausbessern von Klinkerfugen an einem Verblendmauerwerk. Der Fragesteller möchte den Mörtel selbst mischen, um die Farbe des alten Fugenmörtels zu treffen. Es wird diskutiert, ob Zementmörtel geeignet ist und welche Alternativen es gibt. Die Bestimmung der Steinart (Klinker oder nicht) und der Mörtelgruppe des Hintermauerwerks sind entscheidend für die richtige Mörtelwahl.
Klinkerfugen ausbessern: Mörtel selber mischen – Anleitung, Mischverhältnis & Tipps?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Kein reiner Zementmörtel (z. B. 1:3) verwenden – er ist zu hart, verursacht Spannungsrisse im Klinker und behindert die Feuchteregulierung des Mauerwerks.
🔴 KRITISCH: Vor dem Auskratzen und Verfugen muss eine mögliche Asbestbelastung des Altmörtels (insbesondere bei Gebäuden vor 1990) durch ein akkreditiertes Labor geprüft werden.
⚠️ WICHTIG: Fugen mindestens 15–20 mm tief, sauber ausgekratzt, abgesaugt und angefeuchtet – sonst droht mangelhafte Haftung und Auswaschen des Mörtels.
⚠️ WICHTIG: Verwendung ausschließlich diffusionsoffenen, kalk- oder trasshaltigen Mörtels (z. B. Trasskalkmörtel oder Kalk-Zement-Mörtel nach WTAAbk.-Richtlinien), nicht reinem Zement.
⚠️ WICHTIG: Farbliche Passung des Mörtels ist ohne Laboranalyse des Altmörtels und Probeanmischung an unauffälliger Stelle nicht zuverlässig sicherzustellen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Um Klinkerfugen auszubessern und den Mörtel selbst zu mischen, empfehle ich Ihnen, einen Trasszementmörtel zu verwenden. Dieser reduziert das Risiko von Ausblühungen auf dem Klinkermauerwerk.
Ein gängiges Mischverhältnis für Trasszementmörtel ist 1 Teil Trasszement, 3 Teile gewaschener Sand (Korngröße 0-4 mm) und ausreichend Wasser, bis eine verarbeitungsfähige, plastische Konsistenz erreicht ist. Verwenden Sie keinen reinen Zementmörtel, da dieser zu hart ist und Spannungen verursachen kann, die zu Rissen in den Klinkern führen können.
Wichtige Tipps für die Ausführung:
- Reinigen Sie die Fugen gründlich von alten Mörtelresten.
- Befeuchten Sie die Fugen vor dem Verfüllen leicht.
- Verarbeiten Sie den Mörtel innerhalb von 1-2 Stunden nach dem Anmischen.
- Verdichten Sie den Mörtel in den Fugen sorgfältig.
- Schützen Sie die frisch verfugte Fläche vor direkter Sonneneinstrahlung und Regen.
Die Farbe des Mörtels können Sie durch Zugabe von Pigmenten beeinflussen. Achten Sie auf hochwertige, lichtechte Pigmente.
👉 Handlungsempfehlung: Testen Sie das Mischverhältnis und die Farbe des Mörtels an einer unauffälligen Stelle, bevor Sie die gesamte Fläche bearbeiten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Plan eines Laien, Klinkerfugen mit selbst gemischtem Mörtel auszubessern. Die Absicht, die ursprüngliche Farbe zu treffen, ist nachvollziehbar, birgt jedoch erhebliche Risiken für die Bausubstanz. Die Annahme, ein reiner Zementmörtel im Verhältnis 1:3 sei geeignet, ist fachlich falsch und kann zu schweren Schäden führen.
❌ Widerspruch: Reiner Zementmörtel ist für Klinkerfugen ungeeignet. Er ist zu hart, was zu Spannungen und Rissen im Klinker führen kann. Zudem ist er wasserundurchlässig, was die Trocknung des Mauerwerks behindert und Frostschäden begünstigt. Historische Klinkerfassaden benötigen einen weichen, diffusionsoffenen Kalk-Zement-Mörtel oder Trasskalkmörtel.
➕ Ergänzung: Die Farbgebung ist komplexer als nur die Wahl des Sandes. Die Farbe des Fugenmörtels wird durch die Zementart (grau/weiß), die Sandfarbe und das Mischungsverhältnis bestimmt. Ohne genaue Kenntnis des Altmörtels ist ein exakter Farbtreffer durch Selbstmischung nahezu unmöglich. Fertige Sanierungsmörtel in verschiedenen Farbtönen sind hier oft die sicherere Wahl.
🔴 Gefahr: Ein zu harter Zementmörtel kann bei Frost-Tau-Wechseln zu Abplatzungen an den Klinkern führen. Zudem kann eine falsche Mischung die Standsicherheit des gesamten Verblendmauerwerks beeinträchtigen, da die Fugen eine tragende Funktion haben. Bei Gebäuden vor 1990 besteht zudem die Gefahr, dass der Altmörtel asbesthaltige Fasern enthält.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb für Mauerwerkssanierung. Dieser kann die Zusammensetzung des Altmörtels analysieren, den korrekten Mörteltyp (z.B. nach WTA-Richtlinien) bestimmen und die fachgerechte Ausführung sicherstellen. Nur so sind dauerhafte Schäden und Sicherheitsrisiken ausgeschlossen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage betrifft das Ausbessern von Klinkerfugen mit selbstgemischtem Mörtel – ein Vorhaben, das bei fehlender Fachkenntnis erhebliche Risiken für die Bausubstanz birgt, insbesondere bei historischen oder witterungsexponierten Verblendmauerwerken.
🔴 Gefahr: Ein reiner Zementmörtel im Verhältnis 1:3 ist für Klinkerfugen grundsätzlich ungeeignet: Er ist zu hart, zu wenig elastisch und weist eine deutlich höhere Druckfestigkeit als das Klinkermauerwerk auf – dies führt langfristig zu Spannungsrisse im Mauerwerk, Ausbrüchen an den Klinkerkanten und beschleunigtem Feuchteeintrag.
⚠️ Korrektur: Der Einsatz von reinem Zementmörtel widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (DINAbk. 18555-2, DIN 18555-3) und der Denkmalpflege – stattdessen ist ein kalkhaltiger oder kalk-zementhaltiger Fugenmörtel mit geringerer Festigkeit und höherer Wasserdampfdurchlässigkeit erforderlich.
➕ Ergänzung: Der richtige Mörtel muss farblich, mechanisch und hygrisch zum Bestand harmonieren: Dazu gehört ein feinkörniger, kalkfreier Quarzsand (0–1 mm), ggf. mit Kalkhydrat oder Kalkmörtelanteil (z. B. 1 Teil Kalkhydrat : 2 Teile Sand), bei geringer Belastung auch reiner Kalkmörtel – Zementanteile sollten nur bei besonderer Notwendigkeit und unter fachlicher Abwägung eingesetzt werden.
🔴 Gefahr: Falsche Sandwahl (z. B. grobkörniger oder kalkhaltiger Sand) oder unzureichende Reinigung der Fugen vor dem Verfugen führen zu mangelhafter Haftung, Frostschäden und vorzeitigem Auswaschen des Mörtels.
➕ Ergänzung: Die Fugen müssen mindestens 15–20 mm tief und sauber ausgekratzt, gründlich abgesaugt und angefeuchtet werden – das Verfugen erfolgt bei trockenem, frostfreiem Wetter mit kontrollierter Nachfeuchtung über mehrere Tage, um Rissbildung zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor der Ausführung einen zertifizierten Sachverständigen für Mauerwerksinstandsetzung oder einen Fachbetrieb für historische Fassaden, um Mörtelanalyse, Farbtonabstimmung und Verarbeitungsplanung durchzuführen – dies vermeidet teure Folgeschäden und sichert die langfristige Funktionsfähigkeit der Fassade.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle lehnen einen reinen Zementmörtel (1:3) strikt ab – er ist zu hart und gefährdet die Klinker.
- Alle Modelle empfehlen einen weicheren, diffusionsoffenen Mörtel (Trasszement, Kalk-Zement oder Trasskalkmörtel).
- Alle Modelle betonen die Notwendigkeit gründlicher Fugenreinigung, Anfeuchtung und Schutz vor Witterungseinfluss nach dem Verfugen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt Trasszementmörtel (1:3) als geeignet, ohne explizit Kalkanteil oder WTA-Kompatibilität zu fordern; DeepSeek und Qwen betonen stärker die Notwendigkeit kalkhaltiger Zusammensetzung und den Verweis auf WTA-Richtlinien bzw. DIN 18555.
- GoogleAI thematisiert Pigmente für Farbgebung positiv; DeepSeek und Qwen warnen vor der Unzuverlässigkeit einer visuellen Farbanpassung ohne Altmörtelanalyse.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek hebt die Asbestgefahr bei Altmörtel (vor 1990) besonders hervor – GoogleAI und Qwen erwähnen dies nicht.
- Qwen konkretisiert den Sand (0–1 mm, kalkfrei, Quarzsand) und die Nachfeuchtung über mehrere Tage – detaillierter als GoogleAI und DeepSeek.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt das Mischverhältnis „1 Teil Trasszement : 3 Teile Sand“ als gängig und unbedenklich – DeepSeek und Qwen widersprechen implizit: Qwen fordert z. B. Kalkhydrat : Sand (1:2), DeepSeek verweist auf Kalk-Zement-Mörtel nach WTA, nicht auf Trasszement allein. Damit widerspricht GoogleAI dem Konsens zur Mörtelart und -zusammensetzung – die sicherere, kalkhaltige Variante wird von DeepSeek und Qwen priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Die strengere, sicherheitsorientierte Position von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich: Keine Selbstmischung ohne vorherige Altmörtelanalyse; ausschließlich fachplanerisch abgesicherte Mörtel nach WTA/DIN; Beauftragung zertifizierter Fachbetriebe.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Verwendbarkeit reiner Zementmörtel (1:3) ❌ Widerspruch Alle drei Modelle lehnen ihn ab – GoogleAI ist die einzige Quelle, die indirekt Trasszementmörtel im 1:3-Verhältnis als „gängig“ beschreibt, was im Widerspruch zu den fachlichen Anforderungen steht, die DeepSeek und Qwen klar benennen. Erforderliche Mörtelart ✅ Konsens Diffusionsoffen, kalk- oder trasshaltig – idealerweise nach WTA-Richtlinien oder DIN 18555-2/3 (Trasskalk-, Kalk-Zement- oder reiner Kalkmörtel). Fugenbearbeitung ✅ Konsens Mindestens 15–20 mm tief auskratzen, gründlich reinigen (absaugen), leicht anfeuchten vor dem Verfugen. Farbliche Anpassung ⚠️ Abwägung GoogleAI sieht Pigmente als praktikabel an; DeepSeek und Qwen betonen die Unzuverlässigkeit ohne Laboranalyse des Altmörtels – Konsens: Kein zuverlässiger Farbtreffer ohne professionelle Abstimmung. Fachliche Durchführung ✅ Konsens Keine Laiendurchführung ohne vorherige Mörtelanalyse und fachliche Begleitung – Beauftragung eines zertifizierten Fachbetriebs oder Sachverständigen ist zwingend. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf jegliche Selbstmischung, bis ein zertifizierter Sachverständiger die Zusammensetzung des Altmörtels analysiert und einen bauphysikalisch geeigneten Sanierungsmörtel nach WTA-Richtlinien spezifiziert hat. Nur so wird die Substanz der Fassade langfristig geschützt.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Frostschäden durch wasserdichte Zementfugen Abplatzungen an Klinkerkanten, langfristiger Verlust der Fassadenintegrität 🔴 Risiko Spannungsrisse im Klinker durch zu hohe Druckfestigkeit des Mörtels Strukturelle Schädigung der Verblendsteine, teure Nachsanierung erforderlich 🔴 Risiko Asbestfreiheit des Altmörtels nicht geprüft Gesundheitsgefährdung durch Asbestfasern bei Auskratzen und Entsorgung 🔴 Risiko Mangelhafte Haftung durch unzureichende Fugenreinigung oder falschen Sand Auswaschen des Mörtels bei Regen, Fugenausfall innerhalb weniger Jahre 🔴 Risiko Falsche Nachfeuchtung oder Trocknung bei Sonne/Regen Verzug, Rissbildung im Mörtel, mangelhafte Verfestigung ✅ Chance Erhalt historischer Bausubstanz durch fachgerechte Sanierung Langfristige Werterhaltung, Einhaltung denkmalpflegerischer Vorgaben ✅ Chance Verbesserung der Feuchteregulierung durch diffusionsoffenen Mörtel Reduzierte Schimmelbildung im Mauerwerk, erhöhte Energieeffizienz ✅ Chance Vermeidung teurer Folgeschäden durch professionelle Vorab-Analyse Kostenersparnis durch präventive, nicht reaktive Sanierung ✅ Chance Farblich und strukturell harmonierende Fassade nach Sanierung Steigerung des ästhetischen und marktwirtschaftlichen Wertes des Gebäudes ✅ Chance Nutzung moderner, nachhaltiger Sanierungsmörtel (z. B. Trasskalk) Reduzierter CO₂-Fußabdruck, höhere Lebensdauer der Fugen Orientierungshilfen
- Asbestprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie ein akkreditiertes Labor, um den Altmörtel auf Asbest zu untersuchen – dies ist vor jeglichem Kratzen zwingend vorgeschrieben.
- Altmörtelanalyse durchführen lassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Mauerwerksanierung (z. B. mit WTA-Zertifikat), um Zusammensetzung, Festigkeit und Diffusionsverhalten des Bestandsmörtels zu bestimmen.
- Fachbetrieb für Sanierung beauftragen: Wählen Sie einen nach WTA oder DIN 18555 zertifizierten Fachbetrieb, der den für Ihr Gebäude passenden Sanierungsmörtel nach Richtlinien einbaut – keine „Selbstmischung“ ohne dessen Freigabe.
- Fugen richtig vorbereiten lassen: Stellen Sie sicher, dass Fugen mindestens 15–20 mm tief ausgekratzt, absaugt und anschließend angefeuchtet werden – ggf. mit speziellem Fugenreinigungsgerät.
- Witterungsschutz organisieren: Vereinbaren Sie mit dem Fachbetrieb, dass die frisch verfugte Fassade mindestens 72 Stunden vor direkter Sonne, Regen und Frost geschützt wird – z. B. durch atmungsaktive Baufolien.
- Probeanmischung und Farbprobe verlangen: Fordern Sie vom Fachbetrieb eine Probeanmischung mit dokumentierter Farbprüfung an unauffälliger Stelle vor der Gesamtausführung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Trasszement
- Trasszement ist ein hydraulisches Bindemittel, das aus Zementklinker und Trass (vulkanisches Gestein) hergestellt wird. Er reduziert das Risiko von Kalkausblühungen und verbessert die Dauerhaftigkeit des Mörtels.
Verwandte Begriffe: Zement, Mörtel, Ausblühungen - Mörtel
- Mörtel ist ein Baustoffgemisch aus Bindemittel (z.B. Zement, Kalk), Zuschlagstoffen (z.B. Sand) und Wasser. Er dient zum Verfugen von Mauerwerk und zum Verbinden von Bauteilen.
Verwandte Begriffe: Zement, Kalk, Fugenmörtel - Klinker
- Klinker sind besonders hart gebrannte Ziegelsteine, die sich durch ihre hohe Festigkeit und Witterungsbeständigkeit auszeichnen. Sie werden häufig für Fassadenverblendungen verwendet.
Verwandte Begriffe: Ziegel, Verblendmauerwerk, Fassade - Fugenmörtel
- Fugenmörtel ist ein spezieller Mörtel, der zum Verfüllen der Fugen zwischen Mauersteinen verwendet wird. Er ist in verschiedenen Farben und Zusammensetzungen erhältlich.
Verwandte Begriffe: Mörtel, Fugen, Verfugen - Ausblühungen
- Ausblühungen sind weiße Ablagerungen auf der Oberfläche von Mauerwerk, die durch das Auskristallisieren von Salzen entstehen. Sie können durch Feuchtigkeit und bestimmte Inhaltsstoffe im Mörtel verursacht werden.
Verwandte Begriffe: Trasszement, Feuchtigkeit, Mauerwerk - Verblendmauerwerk
- Verblendmauerwerk ist eine nicht tragende Mauerschicht, die vor eine tragende Wand gesetzt wird. Es dient der optischen Gestaltung und dem Schutz der Fassade.
Verwandte Begriffe: Fassade, Mauerwerk, Klinker - Zuschlagstoffe
- Zuschlagstoffe sind feste Bestandteile von Mörtel und Beton, wie z.B. Sand, Kies oder Splitt. Sie beeinflussen die Eigenschaften des Baustoffs, wie z.B. Festigkeit und Verarbeitbarkeit.
Verwandte Begriffe: Sand, Kies, Mörtel
Häufige Fragen (FAQ)
- Welchen Sand soll ich für den Fugenmörtel verwenden?
Verwenden Sie gewaschenen Sand mit einer Körnung von 0-4 mm. Dieser ist frei von organischen Verunreinigungen und sorgt für eine gute Verarbeitbarkeit des Mörtels. - Kann ich auch Fertigmörtel für Klinkerfugen verwenden?
Ja, es gibt spezielle Fertigmörtel für Klinkerfugen, die bereits alle notwendigen Zuschlagstoffe enthalten. Achten Sie auf die Herstellerangaben zur Verarbeitung. - Wie lange muss der Mörtel aushärten, bevor ich die Fassade reinigen kann?
Die Aushärtezeit beträgt in der Regel 24-48 Stunden. Beachten Sie die Herstellerangaben des Mörtels. Reinigen Sie die Fassade vorsichtig mit einem weichen Schwamm und klarem Wasser. - Was mache ich, wenn der Mörtel zu schnell austrocknet?
Befeuchten Sie die frisch verfugte Fläche regelmäßig mit einem feinen Wassernebel, um ein zu schnelles Austrocknen zu verhindern. - Wie vermeide ich Ausblühungen auf dem Klinkermauerwerk?
Verwenden Sie Trasszementmörtel, da dieser das Risiko von Ausblühungen reduziert. Achten Sie außerdem auf eine sorgfältige Verarbeitung und schützen Sie die Fläche vor Regen. - Kann ich den Mörtel auch bei Frost verarbeiten?
Nein, bei Frost sollte kein Mörtel verarbeitet werden, da das Wasser im Mörtel gefrieren und die Struktur beschädigen kann. - Wie lagere ich den Mörtel richtig?
Lagern Sie den Mörtel trocken und vor Feuchtigkeit geschützt. Angebrochene Säcke sollten gut verschlossen werden. - Welche Werkzeuge benötige ich zum Ausbessern von Klinkerfugen?
Sie benötigen eine Maurerkelle, eine Fugenkelle, einen Schwamm, einen Eimer, eine Maurerbürste und eventuell eine Fugenpistole.
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Klinkerfugen: Farbfindung durch Eigenmischung
hat die Antwort
im grünen kein Gefallen gefunden? -
Mörtel mischen: Fachkundige Hilfe gesucht!
Nein, da sie mir nicht weiter hilft. So gesehen ...
Nein, da sie mir nicht weiter hilft. So gesehen war es ja auch keine Antwort auf meine Frage. Es muss doch möglich sein das mir einer weiter helfen kann. Mischungsverhältnisse und Zusammen Setzungen sind doch Grundwissen im Baugewerbe oder sehe ich das so falsch? Vielleicht ist die Frage ein bisschen dumm für einen Experten, aber mir wäre mit einer vernünftigen Aussage sehr geholfen. -
🔴 Klinker oder nicht? – Steinbestimmung entscheidend!
Nein die Frage ist nicht zu dumm
die Antwort wäre es eher.
Erster Fehler - keiner weiß was für ein Stein. Ich bezweifele schon einmal, dass es ein Klinker ist.
Keiner kennt die Mörtelgruppe des Hintermauerwerks.
Weiter, Zementmörtel ist schon mal ungünstig. -
Klinkerfugen: Fragen zur Mörtelwahl & Steinart
Hallo, es ist schon einmal sehr erfreulich das sich ...
Hallo, es ist schon einmal sehr erfreulich das sich überhaupt einer auf meine Frage einlässt, schon einmal herzlichen Dank dafür. Wenn keiner den Stein und die Mörtelgruppe kennt warum fragt dann niemand danach? Und es stellt sich immer noch die Frage warum kein Zementmörtel? Warum sollte es kein Klinker sein? Woran erkenne ich das oder wie lässt sich die Art des Steins feststellen? Mörtel für die neue eingemauerten Verblender wurde mit HK80 und einfachem Sand von einem Maurer Gemisch und eingemauert, Verhältnis 1:3 meine ich, hilft das weiter? Wenn ich marode Stellen selber austauschen will womit sollte ich dies tun? Ich weiß ja auch nicht womit die alten Verblender gemauert wurden. Empfiehlt sich deshalb eine Fertigmischung? Aber die sind doch auch alle gleich Gemischt, der nicht? Und wenn nicht welche nimmt man dann? Ich weiß es sind viele Fragen aber ein Fachmann muss diese doch beAntworten können, zumindest teilweise. Es wäre wirklich sehr nett wenn Sie mir Antworten würden, das würde zeigen das es doch noch hilfsbereite Menschen gibt, ich versuche auch immer jedem so gut ich kann zu helfen, nur von diesen Dingen habe ich keine Ahnung. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Klinkerfugen ausbessern: Mörtelwahl & Mischverhältnis
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um das Ausbessern von Klinkerfugen an einem Verblendmauerwerk. Der Fragesteller möchte den Mörtel selbst mischen, um die Farbe des alten Fugenmörtels zu treffen. Es wird diskutiert, ob Zementmörtel geeignet ist und welche Alternativen es gibt. Die Bestimmung der Steinart (Klinker oder nicht) und der Mörtelgruppe des Hintermauerwerks sind entscheidend für die richtige Mörtelwahl.
⚠️ Wichtiger Hinweis: 🔴 Klinker oder nicht? – Steinbestimmung entscheidend! betont, dass die Bestimmung der Steinart essentiell ist, da Zementmörtel nicht für alle Steine geeignet ist. Die Mörtelgruppe des Hintermauerwerks spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
✅ Zusatzinfo: Das Ziel ist, einen Fugenmörtel zu mischen, der farblich zum bestehenden passt, da Fertigprodukte nicht in Frage kommen. Die richtige Wahl des Sandes und die Berücksichtigung von Zuschlagstoffen sind wichtig für das Ergebnis.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor mit dem Ausbessern der Klinkerfugen begonnen wird, sollte die Steinart zweifelsfrei bestimmt und die Mörtelgruppe des Hintermauerwerks ermittelt werden. Klinkerfugen: Fragen zur Mörtelwahl & Steinart gibt wichtige Hinweise zur weiteren Vorgehensweise. Es wird empfohlen, einen Fachmann zu Rate zu ziehen, um die richtige Mörtelwahl zu treffen und Schäden am Verblendmauerwerk zu vermeiden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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